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Preise fürs Internet, neue Preise für neue Leistungen

Ein neu entwickeltes Modell zur Festlegung von IP-Service-Gebühren soll eine Alternative zu herkömmlichen Flatrates bieten, die für hochwertige IP-Services möglicherweise nicht mehr ausreichend sind.
Preise fürs Internet, neue Preise für neue Leistungen
Zurzeit sind Flatrates die am weitesten verbreitete Methode zur Abrechnung von Internetdienstleistungen. Dabei bezahlt man eine gewisse Gebühr für den Netzzugang, unabhängig davon, wofür der Service eigentlich genutzt wird.

Bei bestimmten hochwertigen IP-Anwendungen jedoch wird das Flat-Rate-Modell nicht mehr ausreichend sein. Dazu zählen u.a. Quality of Service (QoS), Gebührenberechnung, Abrechnung und Buchung.

Als Alternative wurde einAbrechnungsmodell vorgeschlagen, das auf Grundlage der tatsächlich genutzten bzw. reservierten Netzwerkressourcen funktioniert. Grundlage dieser Idee ist der virtuelle Verzögerungswert (Virtual Delay Value). Dabei handelt es sich um ein festgelegtes Kriterium zur qualitativen und quantitativen Analyse des zur Verfügung gestellten Services. Das neue Modell sieht eine Abrechnung für IP-Dienstleistungen auf Call-by-Call-Basis vor.

Unter Inbetrachtnahme der damit verbundenen wirtschaftlichen und technischen Faktoren könnte dieser Vorschlag dem Aufbau eines nutzungsabhängigen Abrechnungssystems für administrative Domains, die differenzierte Netzwerkservices anbieten möchten, dienen.

Die Gruppe sucht jetzt nach Joint-Venture-Partnern oder einer Vereinbarung zur technischen Zusammenarbeit.
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