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FP6

TRANS-TOOLS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 502644
Gefördert unter: FP6-POLICIES
Land: Niederlande

Ein Blick in die ungewisse Zukunft des europäischen Verkehrs

Die Zukunft vorauszusagen, ist schwierig, aber einige Zukunftsentwicklungen im Verkehrsbereich sind wahrscheinlicher als andere. Um die Europäische Kommission bei deren Identifizierung zu unterstützen, entwickelte das Transtools-Konsortium ein umfassendes Modell für Güter und den intermodalen Verkehr.
Ein Blick in die ungewisse Zukunft des europäischen Verkehrs
Bis 2020 bleiben zur Frage stehende Verkehrspolitiken und sich abzeichnende Tendenzen vielleicht bis zu einem gewissen Grad wichtig. Aber es ist fast unmöglich zu wissen, wie der europäische Verkehr in 20 oder 30 Jahren aussehen wird. Der Großteil der relevanten Strategien und Technologien besteht heute noch gar nicht.

Hoffentlich werden Autos umweltfreundlicher und intelligenter sein. Vielleicht werden Online-Preisermittlung und Verkehrsmanagement die Kluft zwischen dem Linienverkehr für den Massentransport und individuellen Fahrten mit dem Auto vergrößern. Um diese und viele andere Unwägbarkeiten zu erforschen, bewertete das Transtools-Projekt verfügbare Prognosemodelle.

Es wurden zahlreiche Mängel festgestellt. In einigen europäischen Ländern waren die bestehenden Modelle nicht detailliert genug. Meist wurden sie proprietär von Beratern für Berater erstellt. Dies bedeutete, dass verschiedene Modelle nicht interoperabel genutzt werden konnten, weil es kein Standarddatenformat und keine einheitliche Methode zur Ausführung von Berechnungen gab.

Trotz dieser Unzulänglichkeiten war es sinnvoll, ihre vielen guten Eigenschaften in einem einzigen Modell zu vereinen und so alle Szenarien auf einer gemeinsamen Plattform zu integrieren. Gleichzeitig erstellten sie neue Modelle, wobei berücksichtigt wurde, dass Reisen üblicherweise mit mehr als einem einzigen Verkehrsträger bewältigt werden.

Transtools wurde erfolgreich abgeschlossen und konnte das ehrgeizige Ziel erreichen, das größte umfassendste Verkehrsmodell auf europäischer Ebene entwickelt zu haben, das vier wichtige Verkehrsträger umfasst: Straße, Schiene, Luft und Wasserstraßen. Obwohl sich dieses große Modell auf Fernreisen konzentriert, werden auch Kurzstrecken abgedeckt, um das Bild zu vervollständigen.

Anstatt teure Berater beauftragen zu müssen, kann die Europäische Kommission nun Szenarien definieren, die verschiedene Alternativen auf dem Weg zu einer emissionsarmen Gesellschaft darstellen. Mithilfe des Transtool-Modells können sie sehen, welches Szenario wahrscheinlicher als andere eintritt. Es steht auch denjenigen frei zur Verfügung, die sich für die vielen Veränderungen interessieren, die in Europa vor sich gehen und möglicherweise auch einen Einfluss auf die Zukunft des europäischen Verkehrs haben.

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