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FP6

IST-BONUS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 015871
Gefördert unter: FP6-IST
Land: Griechenland

IKT-Forscher werden Forschungsführer

Ein europäisches Projekt konnte die Forschungsbasis neuer und aufstrebender EU-Mitglieder auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie unternehmensbezogenen Anwendungen und Diensten verstärken.
IKT-Forscher werden Forschungsführer
Ziel des IST-Bonus-Projekts war, Einrichtungen wie Universitäten, Forschungszentren, innovativen KMU und Industriebetrieben in den entsprechenden Ländern dabei behilflich zu sein, vermehrt an EU-finanzierten Forschungsprogrammen in den Bereichen e-Work und e-Business teilzunehmen. e-Work und w-Business ermöglichen es einzelnen Personen und Unternehmen, mithilfe der IKT bessere Produkte und schnellere Dienstleistungen bereitzustellen, die einen Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten.

Viele dieser höchst motivierten und kompetenten Einrichtungen haben bereits Fähigkeiten und Talente vorgewiesen, die sie zu Europas führenden IKT-Forschern machen könnten. Aber der Übergang in den europäischen Forschungsbereich stellt durchaus eine Herausforderung dar. IST-Bonus, ein Konsortium von zwölf Partnern aus elf europäischen Ländern, unterstützte die Anstrengungen neuer Mitgliedstaaten und Beitrittsländer nicht nur durch eine verbesserte Forschung, sondern auch durch eine Unterstützung der Interessengruppen in diesen Ländern, eine Vernetzung mit etablierten führenden Forschungseinrichtungen einzugehen. Davon konnten über 10.000 Einrichtungen profitieren.

Die Europäische Kommission startete im Laufe der Jahre Initiativen, die Einrichtungen in diesen Ländern zur Zielgruppe hatten und die dazu beitrugen, deren Teilnahmequote an der EU-finanzierten Forschung zu erhöhen. Konferenzen, Schulungen und Netzwerkveranstaltungen taten ihr Übriges. Über diese Maßnahmen der Europäischen Kommission hinaus sind die Einrichtungen in diesen Ländern jedoch weitgehend auf ihre eigenen Ressourcen und ihren Einfallsreichtum angewiesen. Hier konnte IST-Bonus am allerbesten ansetzen.

Das Projekt identifizierte zuerst Einrichtungen mit einem gewissen Potenzial, sich zu einer führenden Forschungseinrichtung entwickeln zu können. Dann wurden zwei Maßnahmengruppen gebildet: eine mit dem Schwerpunkt Quantität, während sich die andere auf Qualität konzentrierte. Die quantitative Aktivität war ein dreistufiger Prozess, in dem die teilnehmenden Einrichtungen zunächst in Werbe- und Awareness-Sessions einbezogen wurden. Die zweite Stufe beinhaltete die Organisation von Informationstagen und Tutorien. In der dritten Phase kam es zu Netzwerkveranstaltungen und Kontaktbörsen auf internationalen Konferenzen des IT-Bereichs.

Die zweite Maßnahme hatte hauptsächlich die Erhöhung der Anzahl stark miteinander vernetzter Einrichtungen in den jeweiligen Teilnehmerländern zum Ziel. Dies brachte etliche verschiedene qualitative Aktivitäten wie zum Beispiel Prüfungen, Aktionspläne und Roadmaps bezüglich der Kompetenz auf diesem Gebiet mit sich.

Den durch aufkommende IKT vorhandenen Herausforderungen begegnen und die Chancen nutzen: Die innerhalb des IST-Bonus-Projekts unternommenen Anstrengungen unterstützten die Forscher in neuen und aufstrebenden EU-Mitgliedstaaten bei dieser schweren Aufgabe.

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