Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP6

EFONGA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 13983
Gefördert unter: FP6-NMP
Land: Frankreich

EU fördert die Zukunft der Anwendung von Gläsern

Glas bietet umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten, die über den heimischen Bausektor und Geschirr hinausgehen. Die physikalisch-chemischen Eigenschaften, die geringen Kosten und die Möglichkeiten des Recyclings machen es zu einem multifunktionalen Material mit blühender Zukunft.
EU fördert die Zukunft der Anwendung von Gläsern
Glas wird im Bereich der Automobilindustrie, der Verpackungsindustrie, der Satellitenkommunikation, der Optoelektronik, der Biotechnologie sowie anderen Anwendungen verwendet. Es gibt immer noch Raum für Verbesserungen auf den eben genannten Anwendungsgebieten, bezüglich des grundlegenden Verständnisses von Glasmaterialien und der Entwicklungen der Glastechnologie müssen jedoch noch Fortschritte erzielt werden.

Das EFONGA-Projekt ("European Forum on new Glass Applications") hatte zum Ziel, die vielen Bereiche der Glasindustrie miteinander in Kontakt zu bringen. Dies umfasst das Grundlagenwissen über Materialien bis hin zur Optimierung der industriellen Produktionsprozesse. Gruppen, die am EU-finanzierten Projekt teilnahmen, waren bereits innerhalb der "European Group of the International Commission on Glass" aktiv und kooperierten schon hier miteinander.

Das EFONGA-Projekt arbeitete daran, die Forschungsaktivitäten der verschiedenen Gruppen auf vorwettbewerblicher Ebene zu verwalten und zu koordinieren. Die Bemühungen konzentrierten sich auf die Koordination der Weitergabe von Wissen und auf die Bereitstellung von Schulungsmaßnahmen. Die Aktionen erreichten 200 europäische Wissenschaftler, die im Bereich Gläser aktiv sind, sowie Vertreter der Industrie, von Forschungseinrichtungen, Universitäten und Laboren in 20 EU-Mitgliedsstaaten und assoziierten Staaten.

Eines der wichtigsten Projektziele war die Entwicklung des grundlegenden Wissens der Glaschemie im Hinblick auf die Schaffung neuer Gläser und relevanter Anwendungen, insbesondere nanostrukturierte Glasmaterialien. Gleichzeitig betonten die Vertreter des EFONGA-Projekts den Bedarf, die chemische Zusammensetzung und die Herstellungsverfahren von Gläsern zu verbessern, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.

Das Projekt basierte auf drei Achsen der Koordinierungsarbeiten, organisierte Workshops, Seminare sowie Treffen und die Weitergabe der Projektergebnisse. Umfangreiche Fortschritte wurden im Bereich der gemeinschaftlichen Untersuchung industrieller Gläser gemacht, vier Ringversuche konnten abgeschlossen werden.

Eine Vielzahl der Teilnehmer, Studenten und Experten nahm an Schulungsveranstaltungen, Treffen und Workshops teil, die Ergebnisse wurden weitergegeben, die Integration rückte jedes Mal ein Stück näher. Der letzte Aspekt ist wichtig für die Rationalisierung des europäischen Glassektors und der Stärkung seines Status als wettbewerbsfähige internationale Kraft. Ebenso schien die Verfassung gemeinsamer industrieller bester Praktiken wichtig, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Die Mitglieder des EFONGA-Projekts können sich vorstellen, dass der Erfolg des Projekts zur Gründung eines Glas-Exzellenznetzwerks führen kann.

Verwandte Informationen

Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben