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FP6

TECARE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 16121
Gefördert unter: FP6-FOOD
Land: Italien

Forschung stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Fleisch verarbeitenden Industrie

Der Aufbau tragfähiger Netzwerke zwischen europäischen Fleischerzeugern kann dazu beitragen, Prioritäten zu benennen und neue Politiken zur Stärkung des Sektors zu schaffen.
Forschung stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Fleisch verarbeitenden Industrie
Die EU-Forschungsrahmenprogramme (RP) bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vielfältige Möglichkeiten, um Unterstützung in hochmodernen Forschungsmethoden und bei der Beschaffung von Fördermitteln zu erhalten. Das EU-finanzierte Projekt TECARE (Transregional cooperative platform for competitiveness in meat research and SMEs) ermutigte in der Fleischerzeugung tätige KMU, sich an RP zu beteiligen und von den hohen Unterstützungsleistungen zu profitieren.

Das Projekt etablierte eine europäische Plattform zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in der Agrarforschung mit Blick auf KMU und öffentlich-private Partnerschaften, insbesondere in Osteuropa. Aufgestellt wurden auch geographische Arbeitsgruppen (GWG) von KMU in fünf europäischen Regionen, um die Herausforderungen für die Fleischproduktion und Prioritäten für Fleisch erzeugende Unternehmen zu identifizieren.

Parallel dazu baute TECARE ein Netzwerk von Interessenvertretern auf, um Forschungsthemen zu definieren und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen umzusetzen. Daraus wurden Konsortien gebildet, die unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) arbeiten, sowie ein nachhaltiges Netzwerk für den Technologietransfer. Diese werden auch nach Abschluss des Projekts auf europäischer Ebene weiterarbeiten und Schnittstellen zwischen KMU, Entscheidungsträgern und Vertretern von Forschungsgruppen schaffen.

TECARE stellte den Bedarf an Forschungs- und technischer Ausrüstung für Fleisch erzeugende KMU in verschiedenen europäischen Regionen zusammen und lieferte EU-Entscheidungsträgern entsprechende Empfehlungen. Angeregt wurde zudem die Netzwerkbildung im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, die sich zum Teil auf spezifische europäische Regionen konzentrierten.

So organisierten Mediatoren für den Technologietransfer Arbeitssitzungen mit lokalen GWG und identifizierten Prioritäten, technologischen Bedarf und Erwartungen. Im Anschluss an eine erfolgreiche Konferenz in Polen präsentierten die TECARE-Partner auf einer Abschlussveranstaltung in Brüssel die Ergebnisse und Schlussfolgerungen für Fleisch erzeugende KMU.

Die daraus hervorgegangenen Leitlinien und Prioritäten geben der EU neue Werkzeuge zur Entwicklung wirksamerer Politiken und Maßnahmen an die Hand, um den Sektor durch Forschungsprojekte wettbewerbsfähiger zu machen.

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