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FP6

QUARRYSCAPES — Ergebnis in Kürze

Project ID: 15416
Gefördert unter: FP6-INCO
Land: Norwegen

Erhalt antiker Steinbrüche für künftigen Generationen

Das Gestein vieler Kulturdenkmäler im Mittelmeerraum stammt aus Steinbrüchen der jeweiligen Umgebung, für die nun Bemühungen für ihren Erhalt und Schutz angelaufen sind. Ziel ist es, Einblicke in die Lebensweise des einfachen Arbeiters zu erhalten und nicht nur des Herrschers, für die er gearbeitet hat.
Erhalt antiker Steinbrüche für künftigen Generationen
Das reiche kulturelle Erbe des östlichen Mittelmeers ist weltweit einmalig. Hinter den weltberühmten antiken Monumenten verbirgt sich jedoch auch eine andere Welt, der bislang wenig Beachtung geschenkt wurde und von der die vielen Steinbrüche zeugen, aus denen das Material für die bemerkenswerten Bauwerke stammt.

Europa unterstützt die Erforschung dieser antiken Steinbrüchen und der Gemeinschaften, die damals um sie herum entstanden. Elf Fallstudien bildeten den Ausgangspunkt des Projekts QUARRYSCAPES (Conservation of Ancient Stone Quarry Landscapes in the Eastern Mediterranean) für Forschergruppen in Ägypten, Jordanien und der Türkei.

Im Mittelpunkt von QUARRYSCAPES standen die systematische Dokumentierung dieser antiken Steinbrüche und die Entwicklung von Standards, um sie ausfindig zu machen, zu charakterisieren und zu dokumentieren. Analysiert wurden Faktoren, die ihre Erhaltung gefährden, beispielsweise der weitere Abbau von Gesteinsmaterial, woraus mehrere Empfehlungen hervorgingen, wie antike Steinbrüche auch nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

Verschiedene wissenschaftliche Beiträge zu den Ergebnissen dieser einzigartigen Forschungsarbeit wurden in Form eines akademischen Handbuchs veröffentlicht. Durch Workshops und eine Webseite mit ausführlichen Informationen wurde die Problematik auch der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bemühungen zielen darauf ab, dieses wertvolle kulturelle Erbe, das nicht weniger bedeutsam ist als die aus ihnen entstandenen Monumente, nicht dem Untergang preiszugeben.

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