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FP6

INTRO — Ergebnis in Kürze

Project ID: 12344
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Schweden

Sensortechnik erhöht die Sicherheit auf den Straßen

Ein System fest installierter und mobiler Sensoren auf den Straßen kann vor Abschnitten warnen, in denen es häufig zu Unfällen kommt, und so die Sicherheit für Fahrer erhöhen.
Sensortechnik erhöht die Sicherheit auf den Straßen
Der effiziente und sichere Straßenverkehr ist für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Industrie von hoher Wichtigkeit. Ein verstärkter Bedarf nach Straßen, höheren Achslasten, ein Anstieg des Güterverkehrs, Unfälle sowie Bedenken bezüglich der Straßenverkehrssicherheit haben Regierungen dazu veranlasst, nach hochtechnologisierten Lösungen zu suchen, diese wichtigen Problemstellungen anzugehen.

Das EU-finanzierte INTRO-Projekt ("Intelligent Roads") untersuchte, wie diese Probleme mithilfe der Sensortechnologie beseitigt werden können. Der Fokus lag dabei auf der Sicherheit, der Kapazität, der Wartung und dem Straßenverkehr.

Das Projekt untersuchte die Kombination bestehender Sensortechniken mit lokalen Datenbanken und Echtzeit-Netzwerken, um die Straßenverkehrssicherheit und die –kapazität zu erhöhen. Dies könnte durch die Sammlung und Weitergabe von Informationen über entstehende Straßenprobleme an Behörden und Fahrer erreicht werden.

Das INTRO-Projekt beschrieb Szenarien für den Straßenverkehr unter Berücksichtigung aller möglichen Situationen und Faktoren, die für die Schaffung "intelligenter Straßenverkehrssysteme" wichtig sind. Es demonstrierte, wie diese Szenarien behandelt werden können, und gab relevante Empfehlungen ab, wie die Bedingungen zu verbessern sind.

Ein wichtiger Aspekt des Projekts war die Verkehrssicherheit wie Straßenabschnitte mit geringer Reibung, welche von den Fahrern nicht erkennbar sind und eine Gefährdung darstellen. Das INTRO-Projekt untersuchte sogenannte Extended Floating Car Data (XFCD), die den Verkehr auf den Straßen basierend auf der Geschwindigkeit, der Fahrtrichtung und der Zeit mithilfe der Mobiltelefone in Fahrzeugen bestimmen. Simulationen der Bremswege wurden ebenfalls durchgeführt, ebenso wie Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI), um Fahrer über Abschnitte mit geringer Reibung zu informieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war das Management der Infrastruktur, d. h. der effiziente Betrieb und die Wartung des Straßennetzwerks. Dies erfordert genaue Informationen über die Straßenbedingungen in Echtzeit, die mithilfe von fest installierten Sensoren (an Straßen, Brücken, Bürgersteigen) und mobilen Sensoren (Versuchsfahrzeuge) gesammelt wurden.

Die untersuchte Technologie wies insbesondere im Bereich ländlicher Umgebungen umfangreiches Potenzial auf, wo sich Unfälle mit hohen Geschwindigkeiten mit höherer Wahrscheinlichkeit ereignen. Die Ergebnisse können politische Entscheidungsträger und Interessenvertreter dabei helfen, neue Technologien zur Schaffung sicherer Straßeninfrastrukturen in Europa zu entwickeln und anzuwenden.

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