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FP6

INCOCO-S — Ergebnis in Kürze

Project ID: 17192
Gefördert unter: FP6-NMP
Land: Deutschland

Unterstützung der Fertigungsindustrie durch Supportdienste

In der Regel muss die Fertigungsindustrie viele ihrer Dienste auslagern, wobei Steuerung und Koordination oft durcheinander kommen können. Um diese Dienstleistungen zu integrieren und genau zu beurteilen wurde ein vorläufiges System entwickelt.
Unterstützung der Fertigungsindustrie durch Supportdienste
Lieferketten in der europäischen Fertigungsindustrie hängen in hohem Maße von verschiedenen externen Dienstleistungen wie Wartung, Logistik, Verpackung, Modernisierung und Qualitätskontrolle ab. Allerdings ist es eine große Herausforderung, die tatsächlichen Bedürfnisse der Industrie mit diesen ausgegliederten Dienstleistungen zu erfüllen.

Unterstützt mit Mitteln von der EU zielte das Projekt Incoco-S ("Innovation, coordination and collaboration in service driven manufacturing supply chains") darauf ab, Fertigungssysteme zu rationalisieren. Dafür wurden Methoden entwickelt, mit denen sich die Produktionssysteme durch die Integration und Synchronisation von verschiedenen Supportdiensten in die Lieferketten verbessern lassen.

Mit diesem Ziel vor Augen entwickelte Incoco-S einen Rahmen mit voneinander abhängigen Geschäftsprozessen und Mechanismen für den Informationsaustausch, gekoppelt mit Leistungsindikatoren zur Beurteilung von Dienstleistern. Die Teammitglieder integrierten Sensorsysteme, um die Fernkonnektivität und die Synchronisierung von Entscheidungsunterstützungssystemen zu erleichtern.

Darüber hinaus förderte das Projekt innerhalb von Stakeholdernetzwerken Innovation und Lernen und setzte dabei auf Kooperations-Tools, berufliche Entwicklung und Weiterbildung. Incoco-S konzentrierte sich auf die Vernetzung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), der europäischen Fertigungsindustrie und von osteuropäischen Ländern wie Russland innerhalb des Systems. Dies half bei der Erarbeitung neuer Referenzstandards für Dienstleistungen in Lieferketten und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus konnten mithilfe von industrieweiten Umfragen und Fallstudien die Anforderungen der industriellen Dienstleister und ihrer Kunden festgestellt werden.

Nach der erfolgreichen Formulierung der wichtigsten Anforderungen industrieller Dienstleister sowie ihrer Kunden befasste sich das Projekt vorrangig mit der Entstehung eines neuen Service-Clusters für Nachrüstungs- und Logistikdienstleistungen.

Ein sehr wichtiger Erfolg für das Projekt war die Erstellung des Incoco-S-Referenzmodells (IRM). Damit ließen sich die Rahmenbedingungen effektiv definieren, wobei man Prozesse, die in Geschäftsszenarien integriert oder von verschiedenen Partnern aus der Industrie bereitgestellt wurden, über Dienstleistungen hinweg berücksichtigte. Zweifelsohne wird die verarbeitende Industrie von dieser radikalen Rationalisierung und den neuen Systemen profitieren.

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