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FP6

ETRA.CC — Ergebnis in Kürze

Project ID: 15791
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Slowakei

Weitergabe von Wissen zu Verkehrssystemen innerhalb der EU

Die Verkehrsindustrie ist ein High-tech-Sektor geworden, der mit dem Rest des Globus im Hinblick auf die Effizienz im Wettbewerb steht. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass Forschungsergebnisse den Interessenvertretern und politischen Entscheidungsträgern immer zugänglich sind.
Weitergabe von Wissen zu Verkehrssystemen innerhalb der EU
Das EU-finanzierte ETRA.CC-Projekt ("Empowering Transport Research with the Special Focus on the New Accession States and the Candidate Countries") zielte auf die Integration der Ergebnisse der Verkehrsforschung und –entwicklung (FuE) im florierenden Osteuropa ab. Es schuf Mechanismen, welche die Umwandlung der neuen Mitgliedsstaaten in der Region behandeln, insbesondere der staatlich organisierten Verkehrssystem in marktgetriebene. Das Projekt baute auf dem bereits etablierten Network of Medium and Large Transport Research Facilities (Intransnet) auf, einer früheren Initiative.

Das ETRA.CC-Projekt entwickelte eine multilinguale Online-Plattform für die Verkehrsforschung, welche die Kooperation und die Vernetzung zwischen den Forschern fördert. Dies umfasste auch andere Akteure aus der Wissenschaft, der Industrie und Betreiber. Die Webseite wurde entwickelt, um eine Vielzahl von Dienstleistungen anzubieten, die zu Kooperationen ermutigen sollen. Hierzu gehören ein Download-Centre, ein Veranstaltungskalender, News, eine Forscherdatenbank, Finanzierungsmöglichkeiten, ein Wissensverzeichnis und Informationen zur Forschung und zu aktuellen Fortschritten.

Das ETRA.CC-Projekt entwickelte keine Strategien für die Modernisierung des Verkehrswesens in den neuen europäischen Staaten, sondern förderte die Schaffung einer erfolgreichen marktgetriebenen Umwelt, um ältere staatliche Umgebungen zu ersetzen. Ein Teil der Lösung umfasste die Unterstützung, bestimmte Bereiche der FuE in diese Länder zu verlegen.

Die Zusammenarbeit zwischen der Industrie, den Forschungseinrichtungen und dem akademischen Bereich wurde ebenfalls gestärkt, um die Entwicklung von innovativen Lösungen und neuen Denkweisen über zukünftige Technologien in diesem Bereich zu fördern. Dank dieser Bemühungen besteht nun eine viel bessere Chance, dass der öffentliche Nahverkehr in den neuen Mitgliedsländern modernisiert wird.

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