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FP6

RAINBOW Ergebnis in Kürze

Project ID: 18695
Gefördert unter: FP6-LIFESCIHEALTH
Land: Italien

Vereinte Wissenschaft sorgt für bessere chemische Untersuchungen

Die Rainbow-Initiative verstand sich als ein Diskussions- und Kommunikationsforum innerhalb des weitgesteckten Felds der chemischen Untersuchungen. Man bemühte sich darum, Erfahrungen zu integrieren und zielte auf effizientere Testsysteme und übertragbarere Resultate ab.
Vereinte Wissenschaft sorgt für bessere chemische Untersuchungen
Die Anstrengungen zur Rationalisierung von Forschungsmethoden sowie zum Zusammenfassen von Untersuchungen mit verschiedenen Stärken und Schwächen haben besondere Bedeutung für Tierversuche und Methoden, die keinen Einsatz von Tieren erfordern, in Bezug auf die Untersuchung chemischer Verbindungen. Die neuesten Entwicklungen unterlegen die Notwendigkeit, Aktivitäten in diesem Bereich zusammenzufassen und zu standardisieren, um Wiederholungen von Untersuchungen und Studien zu vermeiden, öffentliche Gelder effizient einzusetzen und Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit zu ermitteln.

Das Rainbow-Projekt ("Research on animal and in vitro studies and numerical methods: Bridging opportunities through a workshop") arbeitete daran, breitgefächerte Gemeinschaften zusammenzubringen, um zu einer besseren Risikobewertung chemischer Verbindungen zu kommen. Das EU-finanzierte Projekt konnte dieses Ziel durch das Kombinieren geballter Erfahrungen in einem Workshop erreichen.

Wichtigstes Ziel war die Schaffung eines Forums, das sich der Frage widmete, auf welche Weise in-vivo-, in-vitro- und in-silico-Methoden (letztere sind computergestützte Verfahren) vereint werden könnten, um die toxischen Eigenschaften von Chemikalien erfolgreich und effizient zu untersuchen. Den Workshop mit über 50 Teilnehmern besuchten Akademiker, Aufsichtsbehörden, Wissenschaftler aus der Industrie, Vertreter der chemischen Industrie, Tierschutzexperten und verschiedene öffentliche Organisationen.

Die Diskussionen im Laufe des Workshops zielten darauf ab, die Barrieren zwischen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen zu überqueren sowie zu prüfen, wie die Gesetzgebung die Integration von Untersuchungsmethoden beeinflusst. Das Rainbow-Projekt stellte eine Website zur Verfügung, die Einzelheiten zum Projekt nennt, dessen Ziele darstellt und letzten Endes Informationen zu den Ergebnissen bereitstellen wird. Außerdem dienten elektronische Kommunikation sowie diverse Treffen dazu, Synergieeffekte und Informationsaustausch zwischen den Konsortiumsmitgliedern zu gewährleisten.

Projektmitglieder machten den Workshop überdies bei anderen Tagungen und Konferenzen publik. Man bemühte sich um die Verbreitung von Erfahrungen, indem die Workshopergebnisse und eine Datenbank vorgestellt sowie Beiträge zur Veröffentlichung eingereicht wurden.

Verwandte Informationen

Datensatznummer: 87163 / Zuletzt geändert am: 2011-10-25
Bereich: Umwelt