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Das Risiko von Wasserstofftechnologien reduzieren

Ein EU-finanziertes Projekt konzentrierte sich auf das Beheben von Risiken und Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit der Verwendung von Wasserstofftechnologien. Die Kombination aus Forschung, Erfahrung und Fachwissen galt als Schlüssel zur Sicherheit bei Wasserstoffanwendungen.
Das Risiko von Wasserstofftechnologien reduzieren
Durch eine sichere Einführung und Kommerzialisierung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft sollte das Projekt "Safety of hydrogen as an energy carrier" (Hysafe) zum Übergang zu einer verbesserten nachhaltigen Entwicklung in der EU beitragen. Das Netzwerk wollte dies durch eine Erweiterung und Koordinierung der aktuellen Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Wasserstoffsicherheit erreichen. Die Projektpartner hatten sich des Weiteren zum Ziel gesetzt, die zersplitterte Forschungsbasis zu einen und zu den Sicherheitsanforderungen, Normen, Verhaltensregeln sowie einer verbesserten technischen Kultur zum Umgang mit Wasserstoff in der EU beizutragen.

Diese Ziele wurden vernetzt, um eine Basis zu schaffen, von der aus wasserstoffbezogene Risiken kommuniziert und die Entfernung von Hindernissen auf dem Weg zu einer sicheren Einführung von Wasserstofftechnologie unterstützt werden konnten.

Die Projektarbeit wurde anhand von bestimmten Schwerpunkt-Clustern ausgeführt. In der "grundlegenden Forschung" konzentrierte man sich auf die "Integration of experimental facilities (IEF)", um sowohl Unterstützung für gemeinsam durchgeführte experimentelle Tätigkeiten als auch für die Zusammenführung von Forschungskapazitäten und Fachwissen zu bieten. Dieses Cluster besteht aus zwei internen Projekten: Inshyde (Hydrogen releases in confined and partially confined spaces) und HyTunnel.

Beim "Risikomanagement" befassten sich die Projektpartner mit der Fähigkeit, geeignete Risikoanalysen für Wasserstoffanwendungen durchzuführen. Mit diesem Ziel vor Augen arbeitete das Konsortium an der Einrichtung eines Instruments zur Rationalisierung der Fähigkeiten und des Fachwissens sowie an der Förderung der Zusammenarbeit unter den Partnern.

Zum Zweck der "öffentlichen Verbreitung" konzentrierten sich die Ziele hauptsächlich auf die Erstellung eines zweijährlichen Berichts zur Wasserstoffsicherheit; zudem gab es das langfristige Ziel, eine vollständige Referenzdatenbank zu entwickeln. Der Cluster "Management" wurde eingerichtet, um einen koordinierten Ansatz zum Roadmapping zu überwachen, die technischen Fortschritte des Projekts zu bewerten und einen Geschäftsplan in Vorbereitung auf ein Follow-up des Hysafe Network of Excellence zu entwickeln.

Das Projekt Hysafe trug folglich dazu dabei, den Weg zu einem stabilen und verlässlichen Rahmen für die Sicherheitsbewertung von Wasserstofftechnologien und –anwendungen zu bereiten. Die Bemühungen des Konsortiums werden erheblich zur Vereinheitlichung von Prüfverfahren und Qualitätssicherungsnormen beitragen.

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