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FP6

MEDUSE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 28350
Gefördert unter: FP6-CITIZENS
Land: Frankreich

Fachübergreifende Zusammenarbeit für bessere medizinische Versorgung

Sozialwissenschaftler und Vertreter nicht-akademischer Bereiche bemühten sich fachübergreifend um den Austausch von Wissen und Erfahrungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. Die Ergebnisse des Projekts sollen die Entwicklung neuer Technologien befördern, die ambulante Gesundheitsversorgung verbessern und Patientenorganisationen unterstützen.
Fachübergreifende Zusammenarbeit für bessere medizinische Versorgung
Das EU-finanzierte Projekt MEDUSE (Governance, health and medicine. opening dialog between social scientists and users) initiierte den Dialog zwischen Sozialwissenschaftlern und Vertretern nicht-akademischer Bereiche aus dem gesundheitspolitischen Sektor, bestehend aus Medizinern, Patientenorganisationen, Entscheidungsträgern und Gesundheitspolitikern.

Schwerpunkt von MEDUSE waren drei politisch relevante Themenbereiche, die bereits unter dem Programm ITEMS (Identifying trends in European medical space: contribution of social and human sciences) des Fünften Rahmenprogramms (RP5) identifiziert worden waren: Dynamik europäischer Patientenorganisationen, aufstrebende neue Technologien, Aufgaben der ambulanten Versorgung im Kontext europäischer Systeme und Kulturen sowie grenzübergreifende und europäische Perspektiven bei Fachagenturen für Gesundheit und Sicherheit.

Zu dieser Aufgabenstellung organisierte MEDUSE drei themenspezifische Konferenzen, an denen zwischen 60 und 80 Interessenten teilnahmen. Dadurch konnte die Problematik aus vielen Perspektiven beleuchtet werden, es wurden Erfahrungen und Sichtweisen ausgetauscht und Vertreter beider Zielgruppen an einen Tisch gebracht.

Der Austausch konzentrierte sich auf Fragen zur wissenschaftspolitischen Agenda, die Schaffung von Wissensgrundlagen und Modalitäten für Partnerschaften zwischen Sozialwissenschaftlern und nicht-akademischen Teilnehmern, damit Zugang zu allen benötigten Informationen geschaffen wird.

Um eine größtmögliche Beteiligung an den Diskussionen zu erzielen, wurden die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt, die im Anschluss an die Plenarvorträge die Thematik erörterten. Moderatoren sorgten für die Fokussierung der Diskussionen, und die Zielgruppen fassten nach jeder Runde die Ergebnisse mündlich zusammen und kommentierten sie. Diese Form der Organisation ermöglichte allen Beteiligten eine rege Mitarbeit und den größtmöglichen Austausch von Ideen, um tragfähige Ergebnisse zu erzielen.

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