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FP6

PHOENIX — Ergebnis in Kürze

Project ID: 28703
Gefördert unter: FP6-CITIZENS
Land: Estland

Neues Leben für den Ursprung der Zivilisation

Eine Stärkung der Forschungskapazitäten zentralasiatischer Länder im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften kann zur regionalen Stabilität beitragen und sogar den Tourismus in diesem Gebiet ankurbeln. Ein EU-finanziertes Projekt arbeitete daran, die Grundlage zum Erreichen dieses Ziels zu schaffen.
Neues Leben für den Ursprung der Zivilisation
Die Länder Zentralasiens (CA, Central Asia), das heißt die Länder zwischen China, dem Nahen Osten und Europa, erleben gerade eine Periode der Wiedergeburt und Nationenbildung. Andauernde Grenzstreitigkeiten, ethnische Unterschiede, unterschiedliche religiöse Glaubensrichtungen und wirtschaftliche Reformen beherrschen den Alltag der Einwohner der Region. Dennoch machen ihre reiche Geschichte und Kultur die Region in der nahen Zukunft zu einem attraktiven Reisziel.

Um auf diese positiven Aspekte der relativ neuen Staaten aufzubauen, sind Verbesserungen in ihrer Forschungskapazität in Bezug auf Sozial- und Geisteswissenschaften (SSH, social sciences and humanities) unbedingt notwendig. Die turbulenten letzten Jahrzehnte führten zu großen Verlusten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) Zentralasiens und zu einer Abwanderung von Wissenschaftlern. Dies kehrt sich allmählich wieder um, wobei der Schwerpunkt auf der Modernisierung und Reformierung des Forschungs- und Bildungssystems liegt. Die Zukunftsaussichten dafür sind gut.

Ziel des Projekts "Fostering the rebirth of social sciences and humanities in the Central Asia" (Phoenix) war die Erweiterung des Wissens der SSH-Gemeinschaft in Bezug auf Wissenschaftler und das Niveau der F&E in den CA-Ländern. Die Projektpartner planten, den Aktionsbereich mithilfe von Workshops, Seminaren und anderen Informationsveranstaltungen auszuweiten. Dies wird es ermöglichen, Möglichkeiten zur potenziellen Zusammenarbeit als Mittel zur Förderung des Wissenserwerbs in Bezug auf neue Entwicklungen in den SSH und deren Rolle im Europäischen Forschungsraum (EFR) zu erkennen und zu fördern.

Die Projektpartner stützen sich zur Förderung der von Phoenix organisierten Netzwerk- und Trainingsmaßnahmen für die SSG-Gemeinschaft in Zentralasien auf das Fachwissen der Partner in den Mitgliedsstaaten (MS) sowie relevante EU-finanzierte Projekte und Kooperationsnetzwerke. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel der Phoenix-Mitglieder, das Potenzial für Forschungspartnerschaften und Netzwerkaktivitäten über nationale Grenzen hinweg zu entwickeln, um die Entwicklung der Ressourcen der Region ungehindert zu fördern und die daraus resultierenden Gewinne in die Entwicklung der Region allgemein zu investieren.

Dafür müssen die Forschungsinfrastrukturen, Gehälter der Wissenschaftler und der Lebensstandard von Hochschulpersonal verbessert werden. Es wird erwartet, dass nationale Regierungen durch Tätigkeiten wie die des Phoenix-Projekts und durch die Anerkennung der Notwendigkeit von Reformen an diesen Zielen arbeiten werden und sich dadurch das Ansehen der bereits existierenden erstklassigen Forschungszentren verbessern wird.

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