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FP6

FISBOAT — Ergebnis in Kürze

Project ID: 502572
Gefördert unter: FP6-POLICIES
Land: Frankreich

Nachhaltigkeit im Meer: Fischbestände besser einschätzen können

Neue, genauere und umweltfreundlicherere Werkzeuge zur Beurteilung und Vorhersage von Fischbeständen konnten entwickelt werden. Diese auf Software basierenden Tools sollen dazu beitragen, den Fischereisektor zu modernisieren.
Nachhaltigkeit im Meer: Fischbestände besser einschätzen können
Die Messung und Einschätzung von Fischbeständen kann sich als eine schwierige Aufgabe erweisen - und Beurteilungen auf Grundlage der täglichen Fangmengen waren nicht sonderlich zuverlässig. Das EU-finanzierte Fisboat-Projekt ("Fisheries independent survey based operational assessment tools") ging an den Start, um neue Tools für verbesserte Bewertungen und Vorhersagen sowie ein geeigneteres Management für die Fischerei zu entwerfen. Es wurde Software entwickelt, um die Ziele auf Basis von Forschungsumfragedaten zu erreichen, die unabhängig von der Fischerei ermittelt wurden.

Das Projekt setzte Bewertungsmodelle, Überwachungsprozeduren und Simulationsbewertungsinstrumente ein, um diagnostische und managementbezogene Fragen für die Fischerei zu beantworten. Man entwickelte, überwachte und interpretierte Indizes für biologische Merkmale, Demografie, Mortalität und räumliche Besiedlung, wobei auch Daten wie Biomasse, Länge, Alter, Fischdichte und Fangpotenzial berücksichtigt wurden.

Dies führte zur erfolgreichen Entwicklung zuverlässiger Werkzeuge, die unter allen untersuchten Bedingungen für Bestandsbewertungen geeignet waren. Die Tools lieferten wertvolle Informationen über Trends. Man veröffentlichte die neuen Methoden in Handbüchern, um einen Ökosystemansatz für Überwachung und Management zu begünstigen.

Ein weiterer wichtiger Projekterfolg war die internetbasierte Bewertungsplattform, die synergetisch arbeitende Modelle für Betrieb, Beobachtung und Befischungsregelung (harvest control rule, HCR) anbietet. Den Nutzern wurden verschiedene Varianten und Optionen zugänglich gemacht, wodurch das System in vielen Regionen und Situationen eingesetzt werden kann.

Die Projektergebnisse wurden mit Hilfe von Zeitschriften, Konferenzen, Arbeitsgruppen sowie über das Internet und die Projektwebsite weiterverbreitet. Die Ergebnisse sollen nun dem Fischereisektor und die zukünftige Forschung auf diesem Gebiet unterstützen, was wiederum zu einer effizienteren und umweltfreundlicheren Versorgung mit Meeresfrüchten und Fisch beitragen dürfte.

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