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FP6

NSHAPE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 505442
Gefördert unter: FP6-NMP

Damit es hält

Haftkleber (PSA) bilden eine Bindung zwischen dem Klebstoff und einem anderen Material, wenn Druck ausgeübt wird. Sie werden üblicherweise in organischen Lösungsmitteln gelöst und tragen wesentlich zur europäischen Wirtschaft bei, wobei sie sich auf Chemie-Lieferanten, Produzenten von Polymeren, Beschichtungsunternehmen und Endanwender auswirken.
Damit es hält
Langfristige Exposition gegenüber vielen organischen Stoffen oder Kohlenstoff-basierte Lösemittel, Arbeitsplatz etwa, wird mit Krebs, Fortpflanzungsrisiken und Schäden des Nervensystems in Verbindung gebracht. Neueste Umwelt- und Gesundheitsrichtlinien zu organischen Lösemittelemissionen haben zur Entwicklung von PSA auf Wasserbasis (wb-PSA) geführt, wo Polymerpartikel in Nanometergröße in einer wässrigen Lösung dispergiert werden.

Da die wb-PSA zu beschränkter Haftfestigkeit im allgemeinen neigen und eine begrenzte Fähigkeit zur Bindung an bestimmte Substrate besitzen wurde das Projekt die "Designed nanoscale heterogeneities for controlling water-borne pressure-sensitive adhesive performance" (Nshape) entwickelt, um Partikel mit nanoskaligen Heterogenitäten zu synthetisieren, die die Hafteigenschaften von wb-PSA verbessern. Die Forscher konzentrierten sich auf Latex, einer stabilen Dispersion von Polymer-Partikeln in einem wässrigen Medium.

Sie synthetisierten und charakterisierten verschiedene Latexarten und wählten die aussichtsreichsten für die weitere Entwicklung aus. Anschließend optimierten sie den Einsatz von Rasterkraftmikroskopie (AFM), um nanoskalige Latex Morphologien zu visualisieren und Leitlinien für die Verbesserung der Latex-Synthese und der Bildung von Klebefilmen zu entwickeln. Anschließend identifizierten sie Screening-Methoden und Leistungsstandards, einschließlich der wichtigsten Parameter für die Steuerung des Testverfahrens.

Das Nshape-Projekt produzierte drei Prototypen wasserbasierter wb-PSA-Latexe und verwendet sie für die Beschichtung in einer Pilotstudie, um das Vermarktungspotenzial zu bestimmen Einer war besonders vielversprechend für den Einsatz in der Kennzeichnung chemischer Behälter-und Trommeln, der sich durch eine hohe Leistung und geringere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Materialien auszeichnete.

Zusammenfassend erzeugt das Projekt neue Beschichtungsmaterialien auf der Basis einer Wasseremulsion anstelle von organischen Lösungsmitteln und entspricht damit mit den neuen Richtlinien für Umwelt- und Gesundheitsschutz. Darüber hinaus zeigte das Material wichtige Verbesserungen in der Klebstoff-Leistung bei reduzierten Kosten. Die kommerzielle Umsetzung der Projektergebnisse sollte wichtige gesundheitliche Vorteile für Arbeiter und Endverbraucher bringen und sich auf die europäische Wirtschaft positiv auswirken und gleichzeitig die Umwelt schützen. Das ist für alle Seiten eine Win-Win-Situation.             

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