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FP6

FESCOLA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 505281
Gefördert unter: FP6-NMP
Land: Norwegen

Impuls für Nachhaltigkeit

Empfehlungen, die über das Übliche hinausgehen, sind gefragt, um das Verbraucherverhalten im Sinne der Förderung der Nachhaltigkeit und einer saubereren Umwelt verstehen und beeinflussen zu können.
Impuls für Nachhaltigkeit
Der 2002 verabschiedete Umsetzungsplan von Johannesburg sollte die globale Verpflichtung zu nachhaltiger Entwicklung neu beleben. Das von der EU geförderte Projekt "Feasibility and scope of life-cycle approaches to sustainable consumption" - kurz Fescola - unterstützte die von der EU vorangetriebene Umsetzung des Plans in Richtung nachhaltiger Muster für Produktion und Konsum.

Das Projekt trat für den Einsatz umweltfreundlicherer und funktional ähnlicher Produkte und Dienstleistungen sowie eine Zuteilung von höheren Prioritäten an Aktivitäten ein, welche die Umwelt weniger belasten und ein nachhaltigeres Verbraucherverhalten fördern.

Fescola beobachtet, dass die Konsumentscheidungen der Verbraucher unter anderem durch Infrastrukturen, Gewohnheiten, Zeitdruck, Geldfragen, Verfügbarkeit und kulturelle Einflüsse beeinflusst werden. Man erstellte auf Grundlage der Analyse des Konsums etliche Empfehlungen, um die Ziele des Projekts erreichen.

Eine Empfehlung bestand darin, darzulegen, auf welche Weise die Emissionen immer weiter ansteigen und wer letztlich dafür verantwortlich ist, um so die Verbraucher über Fragen der Nachhaltigkeit zu informieren. Auch die die Durchführung von Fallstudien zu speziellen Bereichen des Luxuskonsums wurde angedacht, um die Aufmerksamkeit für das Thema zu erhöhen.

Eine weitere Empfehlung geht in Richtung der Entwicklung von Szenariotechniken, d. h. dem Ausarbeiten von Alternativen, die dem nachhaltigen Konsum dienen. Eine Auswertung etablierter Konsumszenarien im Vergleich mit Entwicklungsmustern der Vergangenheit plus eingebettete Informationen zur Einführung neuer politischer Maßnahmen könnte Konsumentscheidungen dramatisch verbessern.

Das Projekt rief außerdem zu interdisziplinären Initiativen auf, um zur Förderung von Nachhaltigkeit die sozialwissenschaftliche Forschung und Lebenszyklusverfahren einzubeziehen. Auf diese Weise könnten das Forschungsdesign, Haushaltsselbstbewertungen zur Beurteilung der Auswirkungen auf die Umwelt und einige andere Werkzeuge verbessert werden. Sobald diese Instrumente und Ideen die politischen Entscheidungsträger, die Kommunen und Unternehmen erreichen, werden neue nachhaltige Konsumstrategien auf die Tagesordnung kommen.

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