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FP6

DATAWOMSCI — Ergebnis in Kürze

Project ID: 509884
Gefördert unter: FP6-SOCIETY
Land: Deutschland

Die weibliche Seite der Wissenschaft

Von Madame Curie bis Rosalind Franklin: Forscherinnen und Wissenschaftlerinnen aus Europa haben starken Beiträge zum Wissen dieser Welt geleistet. Eine ergeizige EU-Initiative hat nun für die Fortsetzung dieses Trends gesorgt.
Die weibliche Seite der Wissenschaft
Ein wesentliches Ziel in der europäischen Wissenschaft und Forschung besteht darin, Frauen dazu zu ermutigen, renommierte Wissenschaftlerinnen zu werden. Das EU-finanzierte Projekt "Study on databases of women scientists" (Datawomsci) baute eine überragende Datenbank und ein hochwertiges Netzwerk auf, das zur Realisierung dieses Ziels beitragen soll.

Die Projektforscherinnen führten eine Bestandsaufnahme der bestehenden Datenbanken in den EU-Mitgliedstaaten durch und untersuchten, wie man sie alle miteinander verbinden könnte. Parallel dazu erschuf das Projekt Empfehlungen zur Neuerstellung von und zur Erweiterung bereits bestehender Datenbanken und stellte einige bewährte Praktiken zur Verfügung, die im Rahmen der Projektforschung gewonnen wurden.

Langfristig können die Datenbanken Universitäten und Institutionen bei der Förderung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern unterstützen sowie Frauenorganisationen und Wohlfahrtsorganisationen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben behilflich sein. Zu diesem Zweck erstellte das Projektteam einen Leitfaden zur Datenbankidentifikation und bereitete einen unterstützenden Fragebogen zur Analyse jeder Datenbank vor. Außerdem wurde eine Studie zu technischen Faktoren und Fragen im Zusammenhang mit dem Kontext der Datenbank durchgeführt, um die Machbarkeit eines angeschlossenen Netzwerks zu bewerten.

Sobald diese Aufgaben abgeschlossen waren, legte Datawomsci die Resultate in einem Bericht vor, der auf den Webseiten der Projektteilnehmer zur Veröffentlichung kam. Der Bericht rückte existierende Frauennetzwerke auf effektive Weise ins richtige Licht und wurde von Empfehlungen zur Entwicklung neuer Datenbanken begleitet. Die Ergebnisse wurden überdies anderen wichtigen Akteure mitgeteilt, um internationale Zusammenarbeit, berufliche Mobilität und die EU-Harmonisierung in Bezug auf dieses Thema zu unterstützen.

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