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FP6

PROMINENCE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 510694
Gefördert unter: FP6-INCO
Land: Deutschland

EU-Forschung mit lateinamerikanischem Einschlag

Neue Partnerschaften in Forschung und Wissenschaft zwischen der EU und Ländern wie Brasilien und Kuba eröffnen spannende Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Vorteilen auf beiden Seiten des Atlantiks.
EU-Forschung mit lateinamerikanischem Einschlag
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist der Austausch in Sachen Forschung und Technologie zwischen Lateinamerika und der EU aufgeblüht. Von besonderem Interesse in der Region sind Brasilien, das größte Land Lateinamerikas, und Kuba, das trotz politischer Schwierigkeiten über erhebliche Forschungskapazitäten verfügt. Mit dem EU-geförderten Projekt Prominence ("Promoting and reinforcing international RTD cooperation between Europe and Brazil and Cuba") wurde die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen diesen drei Parteien in einer Weise gefördert, dass alle Seiten profitieren würden.

Um Schwerpunkte der Zusammenarbeit und Hindernisse feststellen zu können, wurden vergangene Projekte und Erfahrungen in Brasilien und Kuba analysiert. Das Projekt förderte Best-Practice-Methoden und verbreitete erfolgreiche Kooperationen, um neue Partner in einem EU-Kontext anzuwerben.

Darüber hinaus hob Prominence die vielen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und mögliche Partnerschaften zwischen europäischen Forschern und den beiden lateinamerikanischen Nationen hervor. Es schaffte sowohl in Brasilien als auch in Kuba eine Infrastruktur, um diese Forscher und Wissenschaftler für eine langfristige Beteiligung an EU-geförderten Forschungsprojekten zu unterstützen.

Eine der wichtigsten Errungenschaften des Projekts war eine Studie zu den üblichen Hindernissen und Vorteilen für lateinamerikanische Partner bei der Teilnahme an europäischen Projekten. Auch eine Reihe von Seminaren in Brasilien und Kuba, die das Bewusstsein für die Möglichkeiten für eine Beteiligung an EU-Projekten stärkten und bei der Partnersuche halfen, war ein Erfolg und gab potentiellen Partnern die richtigen Fähigkeiten für gemeinsame Initiativen an die Hand. Schließlich wurden in Europa EU-Verbindungsleute für ihre Organisationen geschult, wodurch zwangsläufig dauerhafte Initiativen der Zusammenarbeit entstehen werden.

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