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FP6

LASER-MEM — Ergebnis in Kürze

Project ID: 512955
Gefördert unter: FP6-SME

Laser öffnen Löcher in Filtrationsmembranen

Auf das Konto EU-finanzierter Wissenschaftler geht die Entwicklung von Lasertechnologie, mit der winzige, gut steuerbare Poren in Filtrationsmembranen geöffnet werden können, die Einsatz in vielen industriellen und kommunalen Anwendungen finden.
Laser öffnen Löcher in Filtrationsmembranen
Ähnlich wie ein Sieb das Fruchtfleisch aus frisch gepresstem Orangensaft herausfiltern kann, verwendet man Filtrationsmembranen in der Industrie und kommunalen Anlagen, um feste oder partikelförmige Stoffe aus Flüssigkeiten und Gasen zu entfernen.

Die meisten Polymermembranen in einem kostenintensiven Prozess hergestellt, der nur schwer zu steuern ist. Auf diese Weise ist es schwierig, die Membranparameter entsprechend den Anforderungen spezieller Anwendungen zu verändern. Außerdem neigen die Membranen dazu, leicht zu verstopfen, wodurch häufig Stillstandszeiten auftreten und teure Wartungsarbeiten erforderlich sind.

Europa importiert die meisten Membranen für Standardanwendungen; kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stehen keine Fertigungslizenzieren zur Verfügung. Die europäischen Forscher wollten all diese Hindernisse im Rahmen des LASER-MEM-Projekts ("Develop methods of manufacturing customized flexible membranes using laser technology") überwinden.

Die Wissenschaftler entwickelten ein Laserbohrsystem, kombiniert mit Funktionen zum Scanen und Fokussieren, um in orientierten Polymeren akkurate und vorhersagbare konische Bohrungen ausführen zu können. Erste Ergebnisse an Filtrations- und Belüftungsmembranen waren recht vielversprechend.

Die weitere Forschung ist auf die Optimierung der Membrancharakteristiken für spezielle Anwendungen sowie die Reduzierung von Fertigungszeit und Betriebskosten ausgerichtet und sollte zu einer deutlich verbesserten kommerziellen Nutzung hinführen.

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