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Für mehr Nachhaltigkeit im Baltikum

Auf einer internationalen Nachhaltigkeitskonferenz tauschten die baltischen Staaten auf nationaler und internationaler Ebene wichtige neue Informationen zu ökologischer Nachhaltigkeit aus, auch Nachwuchsforscher konnten für die Thematik interessiert werden.
Für mehr Nachhaltigkeit im Baltikum
Die neuen EU-Staaten Estland, Lettland und Litauen können im Bereich Nachhaltigkeit wesentlich von den Erfahrungen der älteren Mitgliedstaaten profitieren. Somit war das Ziel des EU-finanzierten Projekts SHARING, den Wissensaustausch mit den baltischen Staaten auf nationaler, europäischer und globaler Ebene zu stärken.

Das Projekt zeigte, dass größere Konferenzen für die Entwicklung der neuen baltischen EU-Staaten enorm wichtig sind, um Nachwuchsforschern die nötigen Voraussetzungen für eine Beteiligung an europäischen Forschungsprojekten zu vermitteln. Mit diesem Ziel organisierte das Projekt eine internationale Konferenz im Einklang mit der EU-Forschungspriorität "Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme", die Nachhaltigkeit stärker fördern will.

Die Konferenz mit dem Titel "Integrative approaches towards sustainability" sollte die Fähigkeiten der neuen EU-Staaten stärken und Nachwuchsforscher in nachhaltiger Entwicklung schulen. Die Seminare wurden von erfahrenen Forschern aus ganz Europa geleitet, um die Voraussetzungen für eine nachhaltigere Entwicklung im Baltikum zu schaffen und das Forschungspotenzial auf europäischer Ebene auszubauen.

Mit diesem Ziel wurden drei Konferenzen unter Leitung eines internationalen Projektausschusses organisiert. Das Projektteam war für die Vorbereitungen der Konferenzen zuständig, lud Vortragende ein, erarbeitete die Tagesordnung und klärte organisatorische Aspekte. Weiterhin wurden die Protokolle und Ergebnisse der Konferenzen veröffentlicht, um eine langfristige und effektive Netzwerkbildung auch nach Ende der Konferenzen zu gewährleisten.

Insgesamt waren die Konferenzen sehr erfolgreich, es beteiligten sich zahlreiche Vertreter aus der EU und Drittstaaten. Posterpräsentationen wurden von Debatten auf höchstem wissenschaftlichem Niveau im Rahmen von Arbeitssitzungen und Workshops begleitet. Die Verbreitung der Ergebnisse erfolgte über mehrere Publikationen sowie Online-Portale. All dies zielt darauf ab, ökologische Nachhaltigkeit in den baltischen Staaten zu propagieren und zu einer der Prioritäten in der Region zu machen.

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