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FP6

BRIDGE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 6538
Gefördert unter: FP6-POLICIES
Land: Griechenland

Richtlinien für Grenzwerte der Grundwasserverschmutzung

Der Schritt, Grenzwerte für die Grundwasserverschmutzung festzulegen, kann Forscher, Entscheidungsträger und Gemeinschaften dabei unterstützen, die europäischen Bürger mit saubererem Wasser zu versorgen.
Richtlinien für Grenzwerte der Grundwasserverschmutzung
Die EU hat viele Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass die Wasserqualität in ihren Mitgliedstaaten innerhalb der geforderten Parameter bleibt und der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entspricht. Das EU-finanzierte Projekt "Background criteria for the identification of groundwater thresholds" (Bridge) unterstützte die Ausarbeitung eines gemeinsamen Ansatzes zur Umsetzung der WRRL und förderte eine gemeinsame Philosophie in der Wasserwirtschaft.

Das Projekt arbeitete insbesondere an der Erstellung von Verschmutzungskriterien, um die Grundwasserqualität zu bewerten und geeignete Grenzwerte in verschiedenen Umgebungen und besonders in Gebieten mit hohem Risiko zu bestimmen. Das Team nahm sich vor, diesen Ansatz mit Fallstudien in ganz Europa zu testen und die Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, die die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Methodologie umfasst.

Das Projekt lieferte viele wertvolle Ergebnisse, wie zum Beispiel eine Datenbank mit relevanten Informationen (z. B. Liste möglicher Schadstoffe) sowie einen Referenzbericht über die Auswirkungen von Grundwasserschadstoffen. Auch wurde ein weiterer Bericht über hydrogeologische und hydrogeochemische Charakteristika von Wasserschichten in Europa erstellt; genau wie zwei weitere Berichte über "Sampling, measuring and quality assurance" (Probeentnahme, Messung und Qualitätssicherung) und über "Integrated data aggregation methodology" (integrierte Datensammlungsmethodologie).

Dank dieser Berichte konnten Forscher und Interessensvertreter effizienter Grenzwerte für das Grundwasser festlegen und die Dynamik zwischen Grundwasserüberwachung und der Festlegung von Grenzwerten hervorheben. Das Projekt Bridge entwickelte tatsächlich effizient eine wirtschaftliche Methodologie für Grenzwerte effektiver weiter, unterstützte die Umsetzung der WRRL und baute das Wissen über das Thema aus. Die Ergebnisse wurden betroffenen Interessensvertretern und Entscheidungsträgern mitgeteilt, wodurch zu einer sichereren Versorgung der Europäer mit saubererem Wasser beigetragen wurde.

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