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FP6

ECNIS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 513943
Gefördert unter: FP6-FOOD
Land: Polen

Europäisches Exzellenznetzwerk gegen krebserregende Stoffe

Ein europäisches Exzellenznetzwerk (NoE) aus 13 europäischen Partnern, die an krebserregenden Substanzen forschen, richtete eine integrierte Plattform ein, um Forschungsergebnisse, Daten und Expertise auszutauschen. Das Gemeinschaftsprojekt soll Aufschluss über ernährungsbedingte und genetische Faktoren bei der Entstehung von Krebs liefern.
Europäisches Exzellenznetzwerk gegen krebserregende Stoffe
Trotz umfangreicher Forschungen ist der Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren, Ernährung und individueller genetischer Veranlagung für Krebs noch immer nicht hinreichend geklärt. Grund ist vor allem die noch stark fragmentierte Forschung und die schlecht koordinierte Forschungsförderung, was nicht zuletzt auch die Arbeitsweise insgesamt beeinträchtigt. Für eine bessere Kohärenz und Koordinierung europaweiter Forschungsaktivitäten in den Bereichen Biomarker und Molekulare Epidemiologie wurde mit EU-Fördermitteln das Exzellenznetzwerk ECNIS finanziert.

Ziel von ECNIS (Environmental cancer risk, nutrition and individual susceptibility) war es, vorhandene Daten und Informationen zu umweltbedingten Krebsrisiken zusammenzuführen und damit zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraumes (EFR) beizutragen. Die Datenbank MEC (Molecular epidemiology and cancer) fasst die Ergebnisse einer Vielzahl von Populationsstudien zusammen, um umweltbedingte und andere Faktoren zu identifizieren, die Krebserkrankungen fördern.

Abrufbar unter http://ecnis.openrepository.com bietet die elektronische Datenbank Zugang zu digitalen Dokumenten über umweltbedingte Krebsrisiken. Experimentelle und Feldstudien wurden zur Entwicklung, Validierung und Anwendung von Biomarkern für die Exposition gegenüber krebserregenden Substanzen, genetische Veranlagung und Faktoren wie Ernährung oder Lebensweise herangezogen.

ECNIS identifizierte Forschungslücken, schlug Verbesserungen für derzeitige Methoden vor und informierte Interessenvertreter und Entscheidungsträger über Forschungsergebnisse. Um die europäische Forschung in theoretischer und praktischer Hinsicht zusammenzuführen, wurde der Austausch von Forschungsdaten angeregt.

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