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FP6

EU-NMR — Ergebnis in Kürze

Project ID: 26145
Gefördert unter: FP6-INFRASTRUCTURES
Land: Deutschland

Ein integrierter Ansatz zur Beobachtung von Biomolekülen

Die Hightech-Entwicklungen und Fortschritte in der 3D-Magnetresonanztomographie bieten völlig neue Möglichkeiten für die Analyse von Biomolekülen. Ein kürzlich abgeschlossenes EU-Projekt sollte für KMU (kleine und mittlere Unternehmen) den Zugang zu dieser hervorragenden Modellierungstechnik ermöglichen.
Ein integrierter Ansatz zur Beobachtung von Biomolekülen
Komplexe biologische Prozesse und Biomoleküle lassen sich besonders gut mit dem so genannten Bio-NMR (biological nuclear magnetic resonance) darstellen, einem hochmodernen Verfahren zur 3D-Modellierung. Noch besitzen allerdings nur wenige Labore die nötigen technischen Voraussetzungen. Dem wollte das EU-finanzierte Projekt EU-NMR Abhilfe schaffen und Forschern ungehinderten Zugang zu biowissenschaftlichen Forschungsergebnissen und hochmodernen Bio-NMR-Anlagen ermöglichen.

Das Projekt brachte fünf Forschungsinfrastrukturen im Bereich Bio-NMR zusammen und förderte den Ausbau von Forschungskapazitäten und Diensten, um sie den Forschern zur Verfügung zu stellen. Solche Dienste waren u.a. Netzwerkbildung auf europäischer Ebene mit transparentem Zugang sowie Referenzsysteme und verbesserter Zugriff auf Schlüsselbereiche der Forschung.

Im Jahr 2009 fand ein wichtiger Workshop zum Projekt in Prag in der Tschechischen Republik statt sowie ein weiterer Workshop in Grenoble, Frankreich. Parallel dazu organisierte man jährliche Netzwerkveranstaltungen unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) und förderte damit den Austausch von Forschungsergebnissen auf diesem Fachgebiet.

Neben der Organisation von Arbeitstreffen und Workshops erleichterte Bio-NMR den Zugang zu hochmodernen Spektrometriegeräten mit vielfältigem Anwendungsbereich, um Forscher beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen.

Das Projekt erweiterte die NMR-Technologie und stellte sie Forschern zur Verfügung, um die Biowissenschaften mit neuesten Werkzeugen in eine neue Forschungsära zu führen. Dank dieser Bemühungen erwartet man enorme Fortschritte bei der Verwirklichung des europäischen Forschungsraumes (EFR) und in den Medizin und Biologie angegliederten Forschungsbereichen.

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