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FP6

FORCA SPECLAB — Ergebnis in Kürze

Project ID: 43642
Gefördert unter: FP6-INCO

Forschungskapazitäten in der Archäometrie ausbauen

Die heute neueste Technologie ist zur Erforschung der ältesten Dinge erforderlich. Moderne Spektroskopietechniken werden beispielsweise in den archäologischen Wissenschaften verwendet, um antike Zivilisationen besser zu verstehen. Ein EU-Projekt schuf neue regionale Forschungskapazitäten in diesem spannenden Bereich.
Forschungskapazitäten in der Archäometrie ausbauen
Archäometrie, auch als archäologische Wissenschaften bekannt, wir nun als eigenes Wissenschaftsgebiet betrachtet. Es setzt sich aus der Anwendung moderner Techniken zur Untersuchung archäologischen Materials, der allgemeinen Datierung und anderen Analysen antiken Materials zusammen.

Das Hauptziel des EU-finanzierten Projekts "Reinforcement of the research capacities of the spectroscopy laboratory for archaeometry" (FORCA Speclab) ist der Ausbau der Kapazität der Universität Skopje in der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien zur Durchführung von archäologischen Wissenschaften.

Im Rahmen des Projekts wurde ein sogenanntes "Mikro-Raman-Spektrometer" mit einer Glasfasersonde gekauft und im Spektroskopielabor der Universität installiert.

Die Raman-Spektroskopie wird zu Überwachung vibrierender, rotierender und anderer niederfrequenter Moden in einem System verwendet. Sie wird seit längerem in der Chemie und nun auch zur Untersuchung der Zusammensetzung von archäologischem Material eingesetzt.

Darüber hinaus arbeiten zwei junge Forscher an der Entwicklung zerstörungsfreier Prüfmethoden in der Archäometrie in Laboren in der EU und in den westlichen Balkanländern.

Da die gezielte Verbreitung von Wissen ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war, wurden spezielle Networking-Veranstaltungen in der EU und den angrenzenden Ländern organisiert.

Ein weiteres Schlüsselergebnis war die Errichtung eines Balkan-Archäometrie-Datenbanknetzwerks. Dies war ein Meilenstein für das Projekt, der neue Mittel und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Archäologen, Laboren und Konservierungszentren in diesem Gebiet bot.

Innerhalb weniger Monate nach Projektbeginn erhielt das Datenbanknetzwerk bereits ein positives Feedback von Wissenschaftlern aus der Region und darüber hinaus. Diese bedeutende Errungenschaft wird einen nachhaltigen Erfolg aufweisen und FORCA Speclab zu einer Referenz für zukünftige Forschungskooperationen machen.

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