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FP6

OPTIMA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 509091
Gefördert unter: FP6-INCO
Land: Italien

Keine Schönheit ohne Süßwasser

Eine Wasserader in die inneren Gebiete der Mittelmeerländer außerhalb der EU bedeutet möglicherweise den Unterschied zwischen Armut und wirtschaftlichem Wohlstand.
Keine Schönheit ohne Süßwasser
Die Mittelmeerregion mag schöne Küstengebiete haben, im Inland jedoch gibt es viele Probleme und sogar Auseinandersetzungen aufgrund der Verfügbarkeit von Süßwasser. Das EU-finanzierte Projekt "Optimisation for sustainable water management" (OPTIMA) testete und schlug eine neue Lösung für integrierte Wasserressourcenwirtschaft vor, um dieses Problem anzugehen.

Gemäß EU-Richtlinien und Umweltverträglichkeit sollte mit dem Projekt das Angehen wirtschaftlicher und soziopolitischer Probleme im Hinblick auf Süßwasserverfügbarkeit insbesondere in Bezug auf Politikgestaltungs- und Entscheidungsfindungsprozesse unterstützt werden. Das Projekt OPTIMA führte auch zu einer umfassenden wirtschaftlichen Bewertung, die letztendlich Interessenvertreter zusammen bringen und die Zusammenarbeit verstärken könnte.
%Gleichermaßen wichtig war, dass das Projekt OPTIMA mathematische Programmierung und multikriterielle Optimierung zur Erstellung eines interaktiven webbasierten Ansatzes verwendete, der Interessenvertreter bei der Verwaltung von Süßwasserressourcen unterstützen würde. Es gliederte alle infrage kommenden Umwelt- und Sozialdimensionen ein, umfasste Interessenvertreter in der Entscheidungsfindung, umriss die notwendigen Kriterien und stellte Hindernisse für eine effektive Süßwasserressourcenwirtschaft fest.

Zu diesem Vorgang zählten auch ein Vergleich und eine tiefgehende Analyse zahlreicher Fallstudien zum Mittelmeer. Eines der großen Endergebnisse war eine Datenbank von Wassertechnologien und verbundenen Kosten, die möglicherweise regionale und landesweite Regierungen bei der aktiven Umsetzung neuer Lösungen unterstützt.

Alle Projektdaten, Ergebnisse, bewährten Methoden und die Entwicklung im Süßwassersektor wurden an so viele betroffenen Interessenvertreter wie möglich verbreitet. Dadurch konnten die Grundlagen für einen Wandel leichter gelegt werden, der möglicherweise wirtschaftlichere Aussichten und mehr Stabilität für Mittelmeerregionen, insbesondere den Nahe Osten und Nordafrika (NONA), mit sich bringt.

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