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FP7

HIMALAYA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 228430
Gefördert unter: FP7-TRANSPORT
Land: Frankreich

Verbesserte Leistung bei mobilen Empfängern

EU-finanzierte Wissenschaftler sind gerade dabei, einen Empfänger für ein globales Satellitennavigationssystem (GNSS) für mehrere Satelliten zu entwickeln, der die Präzision und Genauigkeit standortgebundener Dienste erhöhen wird.
Verbesserte Leistung bei mobilen Empfängern
Ein Ein-Chip-GNSS-Empfänger, der Signale mehrerer Konstellationen, wie GPS, Galileo und EGNOS, der Europäischen Erweiterung des geostationären Navigationssystems, verwerten kann, wird das Blatt bei der Gestaltung von GNSS-Empfängern wenden.Assistierende GNSS-Technologien (A-GNSS) steigern die Empfängerleistung sowohl bei autonomen als auch bei am Netz angeschlossenen Geräten.
Der A-GNSS-Server liefert unterstützende Daten an das mobile Gerät, wodurch die für die Berechnung der Position erforderliche Wartezeit für den Nutzer verkürzt wird (Kurze Zeit bis zur ersten Positionserkennung).
Die Technologie kann auch mit anderen Ortungstechniken, wie sogenannten MEMS-Sensoren (mikro-elektromechanische Systeme), gekoppelt werden, wodurch die Funknavigation insbesondere in dicht besiedelten städtischen Gebieten oder in geschlossenen Räumen verbessert wird.Das EU-finanzierte Projekt "High performance mass market GNSS receiver multi standard ready for market" (HIMALAYA) hat das Ziel, eine GNSS-Empfänger für gekoppelte anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASIC) zu entwickeln, der sich für eine einfache Integration in eine mobile Plattform für LBS eignet.
Der Fokus lag auf der Entwicklung einer optimalen assistierenden GNSS-Lösung, die unterstützende Daten zu mehreren Konstellationen (GPS, Galileo, EGNOS) liefern kann.
Dieser ASIC sollte auch Komplementärtechnologien (MEMS, WLAN, Antennen) nutzen können.Das Konsortium hat bereits den Server entworfen, der das SUPL (Secure User-Plane Location) v2.0-Protokoll unterstützt.
Das SUPL-Protokoll ist die Standard-Netzwerkunterstützung, die LBS für drahtlose Kommunikation unterstützt.
Darüber hinaus wurden die Algorithmen analysiert, die zur Verbesserung der Präzision und Genauigkeit der Ortungstechniken im Stadtgebiet benötigt werden.
Man hat auch vorläufige Antennen für Mobiltelefone entworfen, die auf unterschiedlichen Frequenzbändern arbeiten und annehmbare Strahlungswerte aufweisen.Das Forschungsteam definierte die Art der LBS-Anwendung, die für die Demonstration ausgewählt wird.
Es wurde auch ein Entwurf für die Architektur der Funkfrequenz und der Basisband-Subsysteme des Ein-Chip-GNSS-Empfängers angefertigt.Die abschließende Demonstration des Empfängers steht noch aus.
In diesem Fall wird der gekoppelte ASIC in eine Plattform für mobile und persönliche Anwendungen integriert.
Darüber hinaus wird eine praxisnahe Anwendung die Nutzbarkeit der Lösung beweisen und den Zusatznutzen von Galileo und EGNOS in einem echten Massenmarkt-Umfeld herausstellen.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Globales Satellitennavigationssystem, Empfänger, standortbezogene Dienste, assistierendes GNSS, Galileo, WLAN, Secure User-Plane Location-Protokoll
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