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FP7

G4V — Ergebnis in Kürze

Project ID: 241295
Gefördert unter: FP7-ENERGY
Land: Deutschland

Endspurt für die massive Einführung von Elektrofahrzeugen

Analyse der Auswirkungen der massiven Einführung von Elektrofahrzeugen, um die Stromnetzinfrastruktur zu optimieren und die Chancen zu nutzen, die sich dadurch für den Betrieb von intelligenten Stromnetzen bieten.
Endspurt für die massive Einführung von Elektrofahrzeugen
Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (EF, PHEF) können einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gegenwärtiger und zukünftiger ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen der Mobilität leisten. EF besitzen das Potenzial, einen Beitrag zur Verlagerung unsere Verkehrssysteme auf ein nachhaltigeres Modell zu leisten. Sie bieten auch neue Chancen für die Akzeptanz von erneuerbaren Energien und die Einführung von Smart-Grid-Management. Allerdings hängt ihre massive Akzeptanz von breiten Veränderungen der unterstützenden Infrastruktur und einer größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit ab.

Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt, G4V, brachte Versorgungsunternehmen und Forschungseinrichtungen aus der gesamten Europäischen Union zusammen, um die Auswirkungen einer massiven Einführung von Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeugen auf die Stromnetze zu prüfen. Die Forscher haben auch Maßnahmen beurteilt, die die Einführung dieser Fahrzeuge erleichtern könnten.

Das Team ließ Simulationen auf mehr als 200 realen Stromnetzen laufen, um die unterschiedlichen Strategien zur Ladungskontrolle zu beurteilen. Es betrachtete verschiedene Fahrweisen sowie eine Vielzahl von Optionen für Ladeleistung und Standorte. Die Forscher stellten eine große Vielfalt in allen Ländern, die sie betrachteten, fest. Einige Netze müssen bereits ohne die Einführung von Elektrofahrzeugen erweitert werden, während andere eine 100%ige Penetration von Elektrofahrzeugen problemlos schaffen können.

Die kosteneffiziente Einführung von Elektrofahrzeugen wird von geeigneten Kontrollstrategien abhängen, die sich mit wachsender Nutzung entwickeln. Das G4V Team betonte, dass die öffentliche Akzeptanz von Elektrofahrzeugen von der angemessenen Verfügbarkeit der öffentlichen Infrastruktur und anderen sozialen und regulatorischen Faktoren abhängen werde.

Die Projektpartner setzen ihre Arbeit in einem anderen gemeinsamen Projekt fort. Die Ergebnisse sollten ein wichtiger Schritt in die Richtung einer effizienteren und intelligenteren Mobilität für die Zukunft sein.

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