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FP7

APARET — Ergebnis in Kürze

Project ID: 265411
Gefördert unter: FP7-HEALTH
Land: Deutschland

Förderung der epidemiologischen Forschung in Afrika

Ein EU-finanziertes Programm stellte Forschungsfördermittel, Schulungen und Unterstützung bereit, um die berufliche Entwicklung von mehr als 20 afrikanischen graduierten Epidemiologen zu fördern.
Förderung der epidemiologischen Forschung in Afrika
Epidemiologie ist ein wichtiger Forschungsbereich in einer Welt, in der ständig neue Infektions- und armutsbedingte Krankheiten auftreten. Dies gilt vor allem für Afrika, wo schlechte Infrastrukturen und die Vielzahl ansteckender Krankheiten problematisch und Ausbrüche von Infektionskrankheiten an der Tagesordnung sind.

Das Projekt APARET (African programme for advanced research epidemiology training) koordinierte in Afrika eine Fortbildungsinitiative für Absolventen der Schulungsprogramme FELTP (Field Epidemiology Laboratory Training Programmes).

Nach der Zulassung schlossen die APARET-Stipendiaten mit Gasteinrichtungen einen Zwei-Jahres-Vertrag über epidemiologische Forschungen ab. Im ersten Jahr qualifizierten sich die Stipendiaten in Workshops und Seminaren in Projektplanung und Antragstellung. Im zweiten Jahr war jeder Stipendiat von APARET in unabhängige Forschungsprojekte eingebunden und beantragte weitere Fördermittel.

APARET förderte drei Kohorten mit jeweils 8 Epidemiologen, von denen 23 das Programm erfolgreich abschlossen. Geforscht wurde etwa zur Entwicklung von Rotavirenimpfstoffen oder zu Fiebererkrankungen bei Neugeborenen und Kleinkindern.

Alle Stipendiaten forschten an ihren Gasteinrichtungen in Burkina Faso, Ghana, Nigeria, Tansania, Uganda und Simbabwe und wurden bei der praktischen Ausbildung von ihren Dozenten und beim Fernstudium von ihren Mentoren unterstützt.

APARET wird die afrikanische Epidemiologie nachhaltig voranbringen, indem Kapazitäten für die lokale Forschungslandschaft aufgebaut und afrikanische Gasteinrichtungen unterstützt werden.

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Schlüsselwörter

Epidemiologie, Afrika, graduierte Forscher, Krankheiten
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