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FP7

ETCETERA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 261512
Gefördert unter: FP7-SECURITY
Land: Deutschland

Planung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene

Europas Sicherheit beruht auf Zugang zu allgemeinen und speziellen Technologien. Im Rahmen eines EU-Projekts wurden hunderte dieser Technologien untersucht, die wichtigsten hervorgehoben und Orientierungshilfen für die Priorisierung von Sicherheitstechnik sowie für die Planung der Sicherheitsforschung erstellt.
Planung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene
Die Sicherung des nachhaltigen Zugangs zu wesentlichen Sicherheitstechnologien ist eine Priorität der Europäischen Kommission. Dies erfordert eine solide Priorisierung von Forschung und Technologieoptionen.

Das Projekt "Evaluation of critical and emerging technologies for the elaboration of a security research agenda" (ETCETERA) hat für die Sicherheit in Europa entscheidende Technologien untersucht. Die Technologien wurden auf Ihre Unabhängigkeit von außereuropäischen Quellen überprüft. Darüber hinaus wurden Technologien, die gerade im Entstehen sind und in 10 bis 15 Jahren Marktreife erreichen, auf ihre Relevanz für die europäische Sicherheit bewertet.

Mit der STACCATO-Taxonomie als Grundlage wurde für einen Satz von mehr als 200 Technologien, die für die europäische Sicherheit unersetzlich sind, die Abhängigkeit von nicht-europäischen Quellen bewertet. Wo Abhängigkeiten bestehen (etwa bei Strahlendetektoren und Röntgenscannern), regte die Gruppe Forschungsmöglichkeiten an, um diese zu untersuchen und zu überwinden. Das Konsortium führte auch ähnliche Bewertungen für einen Satz von mehr als 120 aufkommenden Technologien mit sicherheitsrelevanten Auswirkungen durch und setzte dabei gleichzeitig drei Methoden ein. Die infrage kommenden Technologien wurden nach ihrer zu erwartenden Bedeutung zwischen 2020 und 2030 sortiert. Als wichtige Bereiche wurden Verschlüsselungsmethoden, Kommunikationssysteme, Sensoren, Mobilitätstechnologien und fortgeschrittene Algorithmen identifiziert.

Um die Projektziele zu erreichen, wurde eine Vielzahl von Methoden eingesetzt, einschließlich Desktop-Forschung, Szientometrie und AA-Bit-gewichtete Bewertungsmethoden zur Aggregation von Expertenmeinungen. Weitere Methoden waren unter anderem eine angepasste TEPID-OIL-Filtermethodik (ITIPOLITRE) und parallele Workshops zur Anwendung der World Café-Methode. Zudem wurde ein spezielles Security Emerging Technology Assessment Game (SETAG) und ein Verfahren für komplexe Szenarien eingesetzt.

Einige dieser Methoden wurden speziell für das ETCTERA-Projekt entwickelt und/oder erstmalig im Rahmen der Sicherheitsforschungsplanung angewendet. Es wurde eine vergleichende Analyse der angewandten Methoden durchgeführt und Empfehlungen für deren Einsatz in der Sicherheitsforschungsplanung ausgearbeitet. Dies wird in Zukunft bessere Entscheidungen zur Planungsmethodik ermöglichen.

Dank ETCETERA verfügt die Europäische Kommission jetzt über mehr Informationen bezüglich der Prioritäten für Sicherheitstechnologien und ist mit Tools für verschiedene Methoden der Sicherheitsforschungsplanung ausgestattet.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Security

Schlüsselwörter

Sicherheit, kritische Technologien, aufkommende Technologien, Forschungsplanung, Methodologie
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