Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP7

MONITORING MEDICINES — Ergebnis in Kürze

Project ID: 223566
Gefördert unter: FP7-HEALTH
Land: Schweden

Stärkung der Pharmakovigilanz

Stärkung der Pharmakovigilanz
Stärkung der Pharmakovigilanz
Das Projekt (Optimizing drug safety monitoring to enhance patient safety and achieve better health outcomes) (MONITORING MEDICINES) sollte im Detail klären, wie es bei Arzneimitteln zu Nebenwirkungen kommt. Im Zuge dessen sollte auch die Anzahl der Todesfälle und gesundheitlichen Schäden durch Sicherheitsmängel verringert werden.

Am 4-jährigen Projekt beteiligte sich ein Konsortium aus 11 Partnern in Afrika, Asien und Europa, die sich über diesen Zeitraum für die intensivere Koordination und Beteiligung aller Akteure engagierten. Das Ergebnis waren innovative Lösungen, die in anderem Kontext eventuell nicht möglich gewesen wären.

Die vier Projektschwerpunkte waren: Unterstützung und Befähigung von Patienten bei der Meldung über Nebenwirkungen, Stärkung der Rolle von Pharmakovigilanz-Zentren, detaillierte Auswertung vorhandener Daten und Verbesserung der Pharmakovigilanz-Systeme durch Weiterentwicklung der Datenerfassung.

Die Projektpartner erreichten viele ihrer ursprünglichen Ziele. Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte Handbuch des Teams erläutert die Erstellung eines ADR-Meldesystems für Verbraucher, Darüber hinaus wurden praktische Werkzeuge für das web-basierte Reporting entwickelt und umgesetzt.
 
Um das bestehende Pharmakovigilanzsystem zu erweitern, wurden Leitlinien zur Erfassung, Analyse und Vermeidung von Medikationsfehlern entworfen. MONITORING MEDICINES ermutigte nationale Pharmakovigilanzzentren, alle gesammelten Informationen zu nutzen und damit die Ursachen von Nebenwirkungen besser aufzuklären. Ein Aspekt dessen war eine neue Methodik zur Erkennung minderwertiger Präparate.

Ein weiteres Ziel war es, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und die Öffentlichkeit über Nebenwirkungen von HIV/AIDS-Medikamenten aufzuklären. Durch Zusammenführen von Daten zu Nebenwirkungen von HIV-Medikamenten aus verschiedenen Quellen in einer gemeinsamen Datenbank konnten Abfrageroutinen entwickelt werden, um diese Nebenwirkungsrisiken für einzelne Patienten zu recherchieren und auszuwerten. Das Projekt entwickelte auch Methoden zur Ermittlung von Nebenwirkungen von Malaria- und Tuberkulosemedikamenten.

Damit schuf MONITORING MEDICINES die Grundlage für weitere Forschungen in diesem Bereich. Auf Basis dieser Erkenntnisse können nun weitere Forschungstechnologien und bewährte Praktiken eingeführt werden, die die Patientensicherheit verbessern.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Pharmakovigilanz, Nebenwirkung von Arzneimitteln, Befähigung von Patienten, Patientensicherheit, gesundheitliche Schäden
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben