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FP7

ERAFRICA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 266603
Gefördert unter: FP7-INCO
Land: Frankreich

Wissenschaftlich-technische Partnerschaften zwischen der EU und Afrika stärker in Gang bringen

Europa verfügt über ein großes Potenzial, sich für Afrika zu engagieren und Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Wissenschaft und Technologie (W/T) zu betreiben. Ein EU-finanziertes Projekt hat nun ein Langzeitrahmenwerk zur Zusammenarbeit und Koordinierung von Forschungsprogrammen in W/T für Innovation und nachhaltige Entwicklung auf die Beine gestellt.
Wissenschaftlich-technische Partnerschaften zwischen der EU und Afrika stärker in Gang bringen
Um die Fragmentierung des Europäischen Forschungsraums (EFR) zu reduzieren, muss die Koordination zwischen in EU- und Nicht-EU-Ländern durchgeführten Forschungsvorhaben verbessert werden. Afrika und Europa sahen hier von Beginn an den Wert vereinter Anstrengungen. Man bündelte die Kräfte und eröffnete Chancen für die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation.

Das EU-finanzierte Projekt "Developing African-European joint collaboration for science and technology" (ERAFRICA) erleichterte die Vernetzung afrikanischer und europäischer Geldgeber, die kooperieren, um gemeinsam Forschungs- und Innovationspartnerschaften zwischen den zwei Kontinenten zu finanzieren.

Die Arbeiten begannen mit einer Kartierung von existierenden Forschungsbeziehungen, Bedürfnissen, Trends und Möglichkeiten zwischen Afrika und Europa sowie der Ermittlung der Themen für gemeinsame Forschungsprogramme und von deren möglichen Finanzierungsmechanismen. Diese gemeinsamen Aktivitäten wurden dann evaluiert und es wurde eine koordinierte Strategie vorgeschlagen.

ERAFRICA definierte drei Forschungsthemen, die Teil der Aufforderung zur Einreichung von Forschungsvorschlägen sein sollten. Dabei ging es um erneuerbare Energien, Schnittstellen zwischen zwei oder mehr globalen Herausforderungen und ideenorientierte Forschung.

Überdies wurden drei Finanzierungsmechanismen ermittelt: gemeinsame Forschungsprojekte, Forschungsprojekte für Innovation und Aufbau institutioneller Kapazitäten. Alle drei waren auf jedes Thema anwendbar.

Man führte eine Reihe von Kommunikations- und Verbreitungsmaßnahmen durch, um afrikanische, europäische und internationale Forschungsprogrammbetreiber und -manager dafür zu mobilisieren, an den gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Gleichermaßen stellte man den verschiedenen Interessengruppen Informationen und Beratung zur Verfügung.

So starteten fünfzehn afrikanische und europäische Länder einen gemeinsamen Aufruf zur Einreichung von Forschungsvorschlägen, der in der Finanzierung von 17 Projekten mit insgesamt mehr als 8 Millionen EUR mündete.

Die Projektpartner sind zur Realisierung eines zweiten Aufrufs und zur gemeinsamen Finanzierung einer zweiten Runde von gemeinsamen Projekten verpflichtet.

Durch die Einführung eines neuen Ansatzes für gemeinsame Finanzierung in W/T legte ERAFRICA den Grundstein für die künftige Kooperation zwischen Afrika und Europa. Das Projekt wird die afrikanischen Forschungskapazitäten stärken und die Auswirkungen der Forschung im Dienste der Entwicklung in Afrika verbessern.

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Schlüsselwörter

Wissenschaft und Technologie, Wissenschaft und Technik, Forschung, nachhaltige Entwicklung, gemeinsame Zusammenarbeit
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