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Neue Wege zur Untersuchung von Hirnschaltkreisen

Ein internationales Forschungskonsortium im Bereich der Neurowissenschaft hat wichtige Fragen untersucht und dabei junge und etablierte Forscher weiter ausgebildet.
Neue Wege zur Untersuchung von Hirnschaltkreisen
Jüngste Studien haben gezeigt, dass Hirnschaltkreise, deren Timing und Plastizität eine Schlüsselrolle bei der kognitiven Funktion und der Fähigkeit des Gehirns, komplexe Berechnungen durchzuführen, spielen. Um die Rolle der entscheidenden Schaltkreiskomponenten in diesen Prozessen besser zu verstehen, ist ein multidisziplinärer Forschungsansatz notwendig.

Das EU-finanzierte Projekt CEREBNET (Timing and plasticity in the olivo-cerebellar system) unterstützte zu diesem Zweck mehrere junge und erfahrene und Forscher in hochqualifizierten Gruppen in Europa und in Israel. Workshops, Konferenzen und Schulungen stellten sicher, dass Qualifizierung und ein Gedankenaustausch während des gesamten Projekts stattfanden.

Die Forscher besuchten Kurse zu Neuroimaging und Neurowissenschaften sowie eine Konferenz über die Motorsteuerung in Jerusalem. Mehrere andere Workshops und Treffen fanden in Amsterdam, Barcelona, London und Varese statt.

Die wissenschaftlichen Ziele von CEREBNET umfassten die Entwicklung neuer Bildgebungstechnologien und mathematischer Modelle sowie die Untersuchung der molekularen Biologie und des Verhaltens von mutierten Mäusen. Die Forscher untersuchten Fragen zur Neurophysiologie des Kernkleinhirns und warfen dabei unter anderem einen Blick auf einzelne Neuronen- und Netzberechnungen und synaptische Plastizität.

Eine Reihe von Publikationen wurde produziert, die erheblich zum Verständnis von entscheidenden Fragen in den Neurowissenschaften beigetragen haben. Darüber hinaus hat das Projekt die Karrieren einer neuen Generation von Neurowissenschaftlern über verschiedenen Disziplinen hinweg gefördert.

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Schlüsselwörter

Hirnschaltkreise, Neurowissenschaften, Plastizität, Kleinhirn, Neurophysiologie
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