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Einigung beim Thema Forschermobilität in der EU

Ein EU-finanziertes Projekt hat eine internationale Konferenz über Marie-Curie-Maßnahmen in Zypern organisiert. Erfolgreiche Forschung hängt sowohl von Mobilität als auch Ausbildung von Forschern ab.
Einigung beim Thema Forschermobilität in der EU
Marie-Curie-Maßnahmen sind europäische Forschungsstipendien für Wissenschaftler, die im Ausland Erfahrung sammeln möchten. Im Rahmen des Stipendiums können die Wissenschaftler ihre Ausbildung verfolgen, zusätzliche Fähigkeiten erwerben und sich beruflich weiterentwickeln.

Ziel des EU-finanzierten Projekts "Marie Curie Actions in Horizon 2020: Regional and international impact" (MC2020) war die Bewertung des Potenzials dieses Programms für die wissenschaftliche Ausbildung in Europa. Weitere Ziele des Projekts waren die Planung, Koordination und Umsetzung einer zweitägigen Konferenz zu diesem Thema.

Im Rahmen der Konferenz wurde außerdem die Bedeutung von internationaler, interdisziplinärer und branchenübergreifender Zusammenarbeit evaluiert. Darüber hinaus sollte ein geeignetes Forum für den Austausch über die künftigen Herausforderungen von Mobilitätsmaßnahmen unter Horizon 2020 geschaffen werden.

Nach Gesprächen mit Interessengruppen erarbeiteten die Projektbeteiligten die Agenda der Konferenz, die in Nikosia, Zypern, stattfand und rund 300 Teilnehmer anlockte. Obwohl das Hauptaugenmerk auf der Auseinandersetzung mit der europäischen Finanzierung von Mobilität, Ausbildung und berufliche Weiterentwicklung von Forschern lag, wurden auch regionale Herausforderungen diskutiert.

Im Anschluss an die Auswertung früherer Ergebnisse der Marie-Curie-Maßnahmen gelang im Rahmen der MC2020-Konferenz die Einigung auf künftige Verbesserungen am Programm. Auch wurden neue Möglichkeiten für Konferenzteilnehmer geschaffen, an der Gestaltung der europäischen Forschungslandschaft mitzuwirken.

An der Konferenz teilnehmende Forscher unterstützten einen vereinfachten Ansatz für künftige Marie-Curie-Maßnahmen sowie eine weitere Reduzierung des damit verbundenen Verwaltungsaufwands. Diese und weitere Ergebnisse der Konferenz werden bei der Gestaltung künftiger Mobilitätsprogramme unter dem nächsten Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation berücksichtigt.

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