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Vernetzung zwischen der EU und China für Fortschritte in der medizinischen Bildgebung

Die medizinische Bildgebung wird immer wichtiger, auch wenn das Speichern und das Abrufen der Bilder deren Nutzung zu einer echten Herausforderung machen. Ein Netzwerk zwischen der EU und China erweiterte die Kapazität von Forschern, diese Hürde zu überwinden.
Vernetzung zwischen der EU und China für Fortschritte in der medizinischen Bildgebung
Das Durchsuchen von Archiven von digitalen Bildern mithilfe von Textdeskriptoren ist wie der Versuch, eine Nadel im Heuhaufen zu finden. Dieses Phänomen gilt auch für die medizinische Bildgebung. Darüber hinaus sind die Datenbanken von medizinischen Bildern in medizinischen Zentren, Regionen und Ländern sehr uneinheitlich. Angesichts des rasch zunehmenden Volumens an medizinischen Bildern wurden diese Herausforderungen immer drängender.

Um dieses Problem zu beheben, bemühte sich das EU-finanzierte Projekt WIDTH (Warehousing images in the digital hospital: Interpretation, infrastructure, and integration) im einen Fahrplan für die Entwicklung von nachhaltigen und flexiblen Datenmanagementsystemen für ein digitales "globales Krankenhaus".

Insgesamt organisierten die Partner Austausche in einem Volumen von 163 Personenmonaten, an denen etwa 80 Mitarbeiter von 11 Partnern beteiligt waren. Dies führte zu mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen in renommierten Zeitschriften und bei referierten internationalen Konferenzen.

Mehrere Schulungsprogramme, Workshops und Abordnungen wurden durchgeführt. Seminare und Briefings zum Wissensaustausch fanden sowohl in Europa als auch in China statt. Rund 30 Vorträge wurden im Rahmen von Abordnungen an Nachwuchswissenschaftler vergeben. Drei entsandte Nachwuchsforscher konnten erfolgreich ihre Doktorwürde erlangen.

Die chinesischen Partner besuchten führende Krankenhäuser in der EU, um Wissen über deren fortschrittlichen medizinischen Bildgebungssysteme zu sammeln. Ihre europäischen Kollegen erhielten auch wertvolle Einblicke und Kenntnisse bei Besuchen in China. Die Zusammenarbeit wurde weiter gestärkt und soll zu weiteren gemeinsamen Publikationen in der Zukunft führen. Im Anschluss an ihre Entsendungen waren die chinesischen Partner in der Lage, Finanzierungen zu sichern.

WIDTH erweiterte die Perspektiven und das Wissen von jungen europäischen und chinesischen Forschern zu Entwicklungen und Anwendungen in der medizinischen Bildgebung. Es half ihnen auch, sich im Hinblick auf zukünftige Forschungszusammenarbeiten zu vernetzen.

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Schlüsselwörter

medizinische Bildgebung, WIDTH, digitales Krankenhaus
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