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Telerobotik für eine minimale Belastung durch ionisierende Strahlung

Eine langfristige Belastung durch ionisierende Strahlung kann zu einer Reihe von Problemen wie Sterilität oder Krebs führen. Mit diesem Thema befasste sich eine EU-Initiative, die die Exposition von Menschen gegenüber Strahlung minimieren wollte und die Sicherheit in wissenschaftlichen Einrichtungen, die ionisierende Strahlung erzeugen, verbessern.
Telerobotik für eine minimale Belastung durch ionisierende Strahlung
Das Projekt PURESAFE (Preventing human intervention for increased safety in infrastructures emitting ionizing radiation) bestand aus einem Initial Training Network für die Ausbildung junger Forscher, gefördert von der EU durch ihr Programm von Marie-Curie-Maßnahmen.

Ziel des Projektes war es, die Integration von Telerobotik mit der Systemtechnik (ST) für ein kosteneffizientes Lebenszyklusmanagement von wissenschaftlichen Einrichtungen, die ionisierende Strahlung erzeugen, zu erleichtern. Das Konsortium umfasste Universitäten, internationale Forschungsorganisationen und Branchen, die Nachwuchsforscher (ESR) im ST-Bereich ausbildeten.

Über einen internationalen Rekrutierungsprozess wählten die Projektpartner 15 hochqualifizierte ESR aus multidisziplinären Bereichen aus. Sie wurden in der Forschung und technologischen Entwicklung von wissenschaftlichen Einrichtungen, wissensintensiven Produkten (wie Kernfusion) und Diensten (wie Projektmanagement) ausgebildet.

Die ESR arbeiteten an Herausforderungen im Zusammenhang mit der Integration von Telerobotik mithilfe von ST in innovativen wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Europäischen Organisation für Kernforschung (allgemein als CERN bekannt) und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Dieser offene ST-Rahmen wird in professionell herausgegebenen elektronischen Dokumenten und E-Book-Formate sowie als kommerzielles Lehrbuch zur Verfügung gestellt werden.

Mehrere internationale Workshops, Konferenzen, Poster-Sessions und Präsentationen wurden abgehalten, um die Projektergebnisse zu Telerobotik, ST und Fernhantierung (RH) zu verbreiten. Informationen zur Abschlusskonferenz von PURESAFE sind hier erhältlich.

Die Projektpartner entwickelten außerdem einen ST-Rahmen für wissenschaftliche Einrichtungen und Systeme (SFS), die ionisierenden Strahlungen ausgesetzt sind. Es vereint die drei Merkmale partizipativen Umgebungen, schlankes Denken und Open Source, und jeder ESR trug zu diesem Endziel bei.

Der PURESAFE Lean Systems Engineering Framework wurde auf der Abschlusskonferenz von PURESAFE in Form von OpenSE veröffentlicht. Jeder registrierte Teilnehmer erhielt die gedruckte Broschüre "OpenSE v1.0" und derzeit ist der OpenSE-Rahmen online verfügbar.

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Schlüsselwörter

Ionisierende Strahlung, PURESAFE, Telerobotik, Initial Training Network, Systemtechnik, Nachwuchsforscher, Fernhantierung, wissenschaftliche Einrichtungen und Systeme
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