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Wissen über biomolekulare Elektronik vermehren

Ein von der EU unterstütztes Austauschprogramm baut mittels Zusammenarbeit sowie Aus- und Weiterbildung zukünftige Kapazitäten auf dem Gebiet der biomolekularen Elektronik auf.
Wissen über biomolekulare Elektronik vermehren
Die biomolekulare Elektronik hat eine spannungsvolle Zukunft in einer Vielzahl von Anwendungen, etwa in Form von molekularen Transistoren, integrierten Biosensoren und der Elektrokatalyse in Biokraftstoffzellen, zu erwarten. Angesichts des Riesenpotenzials dieses sich neu profilierenden Bereichs ist Kollaboration der Schlüssel zum zukünftigen europäischen Erfolg.

Das BIOMOLECTRONIC-Projekt ("Biomolecular electronics and electrocatalysis") arbeitet mit Finanzmitteln aus dem Unterprogramm "Menschen" des Siebten Rahmenprogramms der EU (RP7) an der Stärkung der bestehenden Kooperation auf diesem Gebiet zwischen drei Institutionen, wovon zwei in Europa angesiedelt sind und eine in Argentinien forscht.

Die drei Partnergruppen des Programms betreiben Aktivitäten in der Chemie, Spektroskopie, Elektrochemie, im Bereich Instrumentation sowie molekulare Simulation. BIOMOLECTRONIC konzentrierte sich insbesondere auf vier Bereiche: maßgeschneiderte Redoxkomplexe für die Katalyse, kovalente Oberflächenmodifizierung, Spektroskopie und Spektroelektrochemie sowie das Layer-by-Layer-Verfahren (LbL, Substratschichtung) zur Aufbringung von Schichten für die Elektrokatalyse.

BIOMOLECTRONIC konnte bereits das Niveau der Zusammenarbeit zwischen seinen Partnergruppen vertiefen und erweitern. Man wird wahrscheinlich die Kooperation bis zum Ende des Austauschprogramms Anfang 2015 noch weiter verstärken. Das Projekt hat gleichermaßen dazu beigetragen, Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher in den Genuss der Kombination aus Wissen und Erfahrung der beteiligten Forschungszentren kommen zu lassen. Auf diese Weise wird man einen neuen Kader als Vorausabteilung zukünftiger Forschung und Entwicklung aufbauen können.

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