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Umfassende Renovierung – mit neuen Methoden den Sanierungsmarkt verändern

Etwa 40 % des europäischen Energiebedarfs entsteht durch die Beheizung, Beleuchtung und Klimatisierung von Gebäuden. Da annähernd die Hälfte aller Wohnhäuser in Europa vor 1970 gebaut wurde, ist es nun ebenso wichtig, die bestehenden Häuser energieeffizient zu sanieren, wie neue Nullenergiehäuser zu bauen. In mehreren EU-Projekten wird untersucht, wie so eine Renovierung schneller, besser, günstiger und energieeffizienter gestaltet werden kann.
Umfassende Renovierung – mit neuen Methoden den Sanierungsmarkt verändern
Sowohl die Richtlinie zur Energieeffizienz (Richtlinie 2012/27/EU) als auch die Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Richtlinie 2018/844) enthalten Festlegungen zur Steigerung der Sanierungsrate in Europa.

Die größte Herausforderung bei der Reduzierung der Energienutzung in Gebäuden besteht darin, die Rate, Qualität und Effektivität von Gebäudesanierungen zu erhöhen, da die derzeitige Rate lediglich 1,2 % pro Jahr beträgt. Wirksame Sanierungsmethoden müssen möglichst oft demonstriert und daraufhin übernommen werden, damit die Sanierungsrate auf 2 % bis 3 % pro Jahr steigt.

Forschung auf allen Ebenen

In diesem CORDIS Results Pack werden sieben EU-finanzierte Projekte vorgestellt, an denen öffentliche und privatwirtschaftliche Akteure beteiligt sind. Eine Initiative, EmBuild, hat zusammen mit staatlichen Behörden an der Etablierung langfristiger Strategien gearbeitet, die Investitionen in energetische Sanierungen des kommunalen Gebäudebestandes mobilisieren sollen.

Im Rahmen von Projekt HERON ist ein Instrument als Entscheidungshilfe entwickelt worden, das die verhaltensbedingten Hindernisse beziffert. Damit können politische Entscheidungsträger ihre Modellszenarien für den zukünftigen Energiebedarf und die Annahme von Energieeffizienzmaßnahmen verbessern.

Im Rahmen des Projekts NewTREND wurde eine integrierte Methodik entwickelt, die die Unterschiede zwischen der geschätzten und der tatsächlichen Energiebilanz renovierter Häuser verringern und gleichzeitig die potenziellen Synergien der Arbeit auf Stadtteilebene nutzen soll. Im Projekt REFURB ging es darum, auf regionaler Ebene die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Hausbesitzer aktuell davon abhalten, energetische Sanierungen vorzunehmen, um ein Nullenergiehaus zu erhalten.

Dank RentalCal verfügen Investoren und Eigentümer über ein Instrument, um sich für oder gegen eine Investition in energetische Sanierungen auf dem privaten Wohnungsmarkt zu entscheiden. Das Projekt TRANSITION ZERO wollte geeignete Marktbedingungen schaffen, um Nullenergiesanierungen für vollständige Gebäude im Industriemaßstab zu ermöglichen. Dabei standen Frankreich und das Vereinigte Königreich im Fokus, die das erstmals in den Niederlanden eingesetzte Energiesprong-Prinzip anwendeten.

Schließlich arbeiteten acht europäische Städte im Rahmen von URBAN LEARNING zusammen, um ihre jeweilige Governance zu verbessern und energetische Aspekte in ihre Energie- und Stadtplanung einzubeziehen.

All diese Projekte demonstrieren innovative Instrumente und Verfahren, die einen positiven Beitrag zu kostengünstigeren, qualitativ hochwertigeren und schnelleren umfassenden Gebäudesanierungen leisten, bei denen es gleichzeitig zu weniger Störungen für die Bewohner kommt. Zudem zeigen sie, dass Regierungen, kommunale Behörden, die Baubranche sowie Hauseigentümer enger zusammenarbeiten müssen, wenn der Energieverbrauch in Europas Gebäudebestand reduziert werden soll.
2018-10-29
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Europaweit versuchen große Stadtgebiete, ein Gleichgewicht zwischen ihrem schnellen Wachstum und der Notwendigkeit einer deutlichen Reduzierung des Verbrauchs an fossiler Energie...
2018-10-29
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2018-10-29
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2018-10-29
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2018-10-29
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2018-10-29
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