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Studie über die Situation der Industrie in den MOEL

Die Europäische Kommission, GD III, hat eine Ausschreibung betreffend eine Studie über die Situation der Industrie in den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) veröffentlicht.

Die Studie soll für die zehn Bewerberländer für den Beitritt Kriterien liefern, anhand derer die Wettbewerbssituation der verschiedenen Industriesektoren beurteilt, ihre Fähigkeit zur Anpassung an ein neues Wettbewerbsumfeld eingeschätzt werden kann und die Bedingungen für ihre Modernisierung definiert werden können.

Der Ansatz umfasst zwei Teile: Teil 1 umfasst für jedes Land die Erstellung einer Synthese aus Indikatoren, die das Gesamtumfeld widerspiegeln, in dem die Unternehmen tätig sind und die zum Grossteil ihr Entwicklungspotential bestimmen. Diese Diagnose soll sich auf zahlreiche bereits vorhandene Analysen stützen.

Teil 2: umfasst für jedes Land die Entwicklung von Schwerpunktanalysen in bezug auf bestimmte Industriesektoren. Die zu behandelnden Fragen betreffen die Struktur der Sektoren, die Stärken und Schwächen mit dem Ziel, ihre globale Wettbewerbssituation im Hinblick auf den Beitritt zur EU zu beurteilen. Die folgenden Sektoren werden besonders behandelt:

- Agrar- und Ernährungswirtschaft;
- Maschinenbau und Elektrotechnik;
- Metallfertigwaren;
- Textil/Bekleidung/Lederwaren;
- Glas;
- Keramik;
- Papier/Holz.

Für die Industriesektoren, wie die chemische Industrie, die im Rahmen des Beitritts bedeutende gemeinschaftliche Verordnungen einführen müssen, sind besonders Kosten- und Finanzierungsprobleme zu prüfen, die die Übernahme dieser gemeinschaftlichen Errungenschaften mit sich bringt.

Der Studienvertrag hat eine Lauftzeit von einem Jahr und ist um ein Jahr verlängerbar.

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