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MIDAS-Projekt - Entwicklung von Verfahren für die Goldsuche

Die Europäische Kommission, GD XII, und British Geological Survey haben vor kurzem einen Bericht über das Projekt "Multi-Datendatei-Analyse für die Entwicklung von Goldsuchemodellen in Westeuropa" (MIDAS) veröffentlicht. Diese Projekt (MA2M-CT90-0009) wurde vom spezifischen FT...
Die Europäische Kommission, GD XII, und British Geological Survey haben vor kurzem einen Bericht über das Projekt "Multi-Datendatei-Analyse für die Entwicklung von Goldsuchemodellen in Westeuropa" (MIDAS) veröffentlicht. Diese Projekt (MA2M-CT90-0009) wurde vom spezifischen FTE-Programm auf dem Gebiet der Rohstoffe und Recycling im Dritten Rahmenprogramm finanziert.

Das im März 1991 lancierte und gegen Ende 1994 beendete Projekt beabsichtigte die Erweiterung der Anwendungen von neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Mineralgewinnung. Bildanalysesystem (Image Analysis Systems, IAS) und geographische Informationssysteme (GIS) wurden bereits zur Integration von Datensätzen angewandt, um zuverlässigere und objektivere Verfahren für die Goldsuche zu entwickeln. Im Anschluß an die begrenzte Anwendung dieser Verfahren in Frankreich und Großbritannien hat das MIDAS-Projekt diesen Ansatz in Westeuropa auf die orogenetischen Zonen Schottlands und des Harzes ausgeweitet.

Das Projekt wurde in einer Aufteilung zwischen den orogenetischen Zonen Schottlands und des Variskischen Gebirges ausgeführt. Es führte geowissenschaftliches Fachwissen und Technologie aus den akademischen, kommerziellen und Regierungsbereichen in Großbritannien, Frankreich, Irland, Portugal und Spanien zusammen.

Die erste Projektphase umfaßte die Bewertung des regionalen geochemischen und geophysischen Ausbaus der Goldzonen im schottischen und Variskischen Gebirge. Im einzelnen wurden umfassende darstellende Dateien für selektive Beispiele von Gold-Mineralisierung erstellt. Ausgehend davon wurde die in den Goldzonen vorhandenen Arten der Gold-Mineralisierung klassifiziert und Metallogie-Modelle für jeden Typ formuliert, die eine Bestimmung der optimalen Erforschungsmethodologie für ähnliche Mineralisierungen an anderer Stelle ermöglichen. Die Abschlußphase umfaßte die Anwendung dieser Modelle und Empfehlungen für Suchverfahren in drei Bereichen mit dem Potential für neue Entdeckungen.

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