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Drei Studien über europäische Raumplanung

Die Europäische Kommission, GD XVI, hat eine Ausschreibung betreffend das Studienprogramm über europäische Raumplanung bekanntgemacht, das von einem Netz von Forschungsinstituten umgesetzt werden soll, die sich auf dem Gebiet der Raumplanung spezialisiert haben.

Diese Studien sind im Rahmen der Europäischen Raumentwicklungsperspektive (ESDP) durchzuführen und werden die technischen Elemente liefern, die für die abschließende Bearbeitung der ersten ESDP benötigt werden, dessen erster offizieller Entwurf im Juni 1997 von den für Raumentwicklung in der EU verantwortlichen Ministern verabschiedet wurde.

Die erste Studie wird eine Analyse der Komponenten (Regionen, Städte, Achsen usw.) des europäischen Territoriums beinhalten und Indikatoren entwickeln, die die Kriterien für Raumdifferenzierung reflektieren, und diese Kriterien betreffende Karten erstellen.

Die zweite Studie soll das benötigte Material für die Verbesserung der Abschnitte des ersten offiziellen Entwurfs der ESDP liefern, die das Städtesystem und das Verhältnis zwischen städtischen und ländlichen Gebieten behandeln. Sie wird eine Zusammenstellung der diversen verfügbaren aktualisierten Quellen erstellen und sie mit relevanten Abschnitten des ESDP korrelierend strukturieren. Hauptziel dieser Studie ist, den analytischen Hintergrund für eine Verbesserung der politischen Ziele und Möglichkeiten des ESDP-Entwurfs zu liefern.

Die dritte Studie wird in einer kartographischen Arbeit experimenteller Art behandelt werden, die die folgenden Themen abdecken wird:

- Vielfalt, Komplementarität und Kooperation in einem städtischen System;
- Beziehung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten;
- Natürliche Vermögenswerte und Wasserwirtschaft.

Diese Studien müssen auf vorhandener Forschung basieren und in mehreren Phasen während 1998 und 1999 Berichte vorlegen, um die erste Europäische Raumplanungsperspektive im Frühjahr 1990 zu beeinflussen.

Eine separate Ausschreibung betreffend eine Koordination dieser Studien wurde von der Kommission ebenfalls bekanntgemacht (ABl. Nr. S 100 vom 26.5.98, S. 35).

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