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Bericht über Badegewässerqualität 1997

Die Europäische Kommission hat ihren fünfzehnten Jahresbericht über die Qualität der Badegewässer in der Europäischen Union für den Zeitraum des Jahres 1997 veröffentlicht.

Der Bericht erfaßt 13.129 Meeresstrände und 6.177 Süßwasser-Badegebiete. Der diesjährige Bericht zeigt,...
Die Europäische Kommission hat ihren fünfzehnten Jahresbericht über die Qualität der Badegewässer in der Europäischen Union für den Zeitraum des Jahres 1997 veröffentlicht.

Der Bericht erfaßt 13.129 Meeresstrände und 6.177 Süßwasser-Badegebiete. Der diesjährige Bericht zeigt, daß zwar über 90 % der Küstenbadegebiete die Mindest-Qualitätsanforderungen einhalten, daß sich auf jährlicher Basis aber kaum eine Verbesserung feststellen läßt.

Bezüglich der Süßwasser-Badegebiete wurden jedoch ermutigende Ergebnisse festgestellt; in fast 80 % dieser Gebiete wurden die Mindestanforderungen eingehalten. Dies ist eine merkliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als rund ein Drittel der Süßwasser-Badegebiete entweder nicht ausreichend überwacht wurden oder die Mindestanforderungen nicht erfüllten.

Neue Elemente im diesjährigen Bericht sind der erste Beitrag von Österreich, der eine 96,6-prozentige Übereinstimmung mit den obligatorischen Bedingungen und eine 85,1-prozentige Übereinstimmung mit den strengeren Richtwerten zeigt. Abschnitte über mikrobiologische Kontaminierung und über Ursachen für eine mangelnde Einhaltung der Bedingungen sind im diesjährigen Bericht ebenfalls enthalten, um einige allgemeine Mißverständnisse zu klären.

Die Europäische Kommissarin für Umwelt, Ritt Bjerregaard, wiederholte bei einer Ansprache zum Anlaß der Veröffentlichung des Berichts ihre jährliche Aufforderung zu größerer Aufmerksamkeit auf eine Verbesserung der Qualität von Süßwasser-Badezonen und zu verstärkten Bemühungen hinsichtlich einer besseren Einhaltung der strengeren Richtwerte für Küstengebiete.

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