Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Verstärkung der Bemühungen zur Entwicklung eines Europäischen Satelliten-Navigationssystems (GNSS)

Die Kooperation für die Entwicklung eines europäischen Satellitennavigations- und Positionierungssystems ist im Anschluß an die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den drei direkt beteiligten europäischen Organisationen verstärkt worden. Zu den Vorteilen des neuen Syste...
Die Kooperation für die Entwicklung eines europäischen Satellitennavigations- und Positionierungssystems ist im Anschluß an die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den drei direkt beteiligten europäischen Organisationen verstärkt worden. Zu den Vorteilen des neuen Systems gehören die verbesserte Sicherheit für den Luftverkehr, Verbesserung der Mobilität von Menschen und Gütern und die Stärkung des europäischen Binnenmarkts.

Im Anschluß an die Unterzeichnung der Vereinbarung am 18. Juni in Luxemburg wird das europäische System als ein direkter Beitrag zur Schaffung eines globalen Satellitennavigationssystems (GNSS) der zweiten Generation eingeführt. Die Generaldirektoren der Europäischen Weltraumorganisation (EWO), Antonio Rodota, und von EUROCONTROL (der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt), Yves Lambert, das für Verkehr zuständige Mitglied der Europäischen Kommission, Neil Kinnock, und der amtierende Präsident des Rats der EU, der Verkehrsminister des Vereinigten Königreichs, Gavin Strang, unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung, die den europäischen Bemühungen für die Entwicklung des GNSS neuen Schwung geben sollte.

Die Entwicklung des europäischen GNSS wird in zwei Phasen durchgeführt. Die erste Phase umfaßt die Entwicklung eines Systems der ersten Generation auf der Grundlage von Signalen, die von bestehenden amerikanischen GPS- und russischen GLONASS-Konstellationen und zivilen Vergrößerungssytemen empfangen werden, die raum- und landgestützte und mobile selbständige Techniken verwenden. Dieses System, das bis 2002 fertiggestellt werden soll, wird von der EWO entwickelt.

Die zweite Phase wird die Entwicklung eines Systems der zweiten Generation bis 2010 umfassen, das zivile Anwender mit Dienstleistungen versorgt und zivilem Betrieb und Kontrolle unterstehen wird. Innerhalb Europas wird bis Mitte 1999 eine Entscheidung über die Vorgehensweise dieser zweiten Phase getroffen.

Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben