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Industrieller Runder Tisch über die Globalisierung der Kommunikation

Auf eine Initiative des Europäischen Kommissars für Telekommunikation, Martin Bangemann, nahmen Industrialisten aus allen Teilen der Welt am 29. Juni 1998 an einer Diskussion am Runden Tisch in Brüssel teil. Ziel dieser Veranstaltung war die Diskussion der Notwendigkeit verstä...
Auf eine Initiative des Europäischen Kommissars für Telekommunikation, Martin Bangemann, nahmen Industrialisten aus allen Teilen der Welt am 29. Juni 1998 an einer Diskussion am Runden Tisch in Brüssel teil. Ziel dieser Veranstaltung war die Diskussion der Notwendigkeit verstärkter internationaler Koordinierung im Kontext der aufstrebenden globalen Wirtschaft.

Die Teilnehmer waren sich einig, daß ein verstärkter Dialog und bessere Koordinierung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor notwendig sind, weil unterschiedliche Vorschriften und Strategien die Realisierung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vorteile dieser Globalisierung verhindern.

Die wichtigsten, von den Industrialisten identifizierten Fragen beziehen sich auf Gesichtspunkte wie Steuern, Tarife und geistiges Eigentum. Während dieser Konferenz wurde auch die Einrichtung einer neuen internationalen Plattform für den Dialog zwischen Industrialisten über objektbezogene globale Kommunikation im Kontext der Informationsgesellschaft, des sog. "Global Business Dialogue"(GBD) angekündigt. Außerdem wurde die Einrichtung eines Pilotausschusses für die Veranstaltung der ersten GBD-Konferenz angekündigt, die in der ersten Jahreshälfte 1999 stattfinden soll.

Bangemann stellte abschließend fest, daß ihn die Ergebnisse dieses Runden Tisches sehr ermutigt hätten, und daß die Reaktion auf die Herausforderung zur Beseitigung der rechtlichen und technischen Unsicherheiten sehr positiv gewesen sei. Hinsichtlich des GBD sagte er, daß "dieser Dialog die Entwicklung einer einheitlichen Vorgehensweise durch den öffentlichen und den privaten Sektor von globaler Größenordnung gewährleisten dürfte, da er die Koexistenz von Selbstüberwachung durch die Industrie einerseits und von Rechtsvorschriften andererseits erhalten würde, so daß strategische Entscheidungen weiterhin unter Anpassung an die technologische Entwicklung gefällt werden können".

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