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Ein weiteres Erfolgsjahr für EU-Forschung

Im Laufe des Jahres 1997 wurden der Kommission insgesamt fast 24.000 Forschungsvorschläge unterbreitet, die das enorme Interesse am Rahmenprogramm aus ganz Europa demonstrieren. Mit etwa 3.000 Millionen ECU, die 6.000 Projekten während des Jahres zugeteilt wurden, hat die EU i...
Im Laufe des Jahres 1997 wurden der Kommission insgesamt fast 24.000 Forschungsvorschläge unterbreitet, die das enorme Interesse am Rahmenprogramm aus ganz Europa demonstrieren. Mit etwa 3.000 Millionen ECU, die 6.000 Projekten während des Jahres zugeteilt wurden, hat die EU im Vierten Rahmenprogramm nun mehr als 15.000 Projekte finanziert. Diese Zahlen sind dem Jahresbericht der EU über FTE-Aktivitäten entnommen, der außerdem die Hauptentwicklungen in der EU-Forschungspolitik während des Jahres 1997 herausstellt.

Der Jahresbericht bietet einen Überblick über die Entwicklungen in der Forschungspolitik der Gemeinschaft und ihre Durchführung im Verlauf des Jahres 1997 und ist an Forscher und Forschungsorganisationen, industrielle Unternehmen, Spezialisten für Forschungspolitik und Politiker mit Interesse an den Forschungsprogrammen sowie das Europäische Parlament und den Rat gerichtet.

In dem Bericht wird die Durchführung des Forschungsprogramms vollständig beschrieben, die auf einer ähnlichen Ebene wie 1996 fortgesetzt wurde, wobei fast 24.000 Vorschläge für alle spezifischen Programme eingingen und evaluiert wurden, 6.000 Verträge unterzeichnet und 3.000 Millionen ECU an Forschungsprojekte verteilt wurden, die insgesamt 24.000 Teilnehmer umfaßten. Außerdem widmet der Bericht einen Abschnitt den Themen in bezug auf das Management der Forschung und stellt ein Verzeichnis ergänzender Informationsquellen in Zusammenhang mit den Forschungsaktivitäten der Gemeinschaft zur Verfügung.

Der starke Anstieg der Teilnahme von KMU an den Projekten, die 24% der Gesamtzahl der Teilnehmer (verglichen mit 18% 1996) ausmachten, war ein willkommener Trend, der 1997 festgestellt wurde. KMU erhielten 16% der gesamten Haushaltszuteilungen, verglichen mit 13% 1996, was größtenteils auf den Erfolg der Stimulierungsmaßnahmen (kooperative Forschung und Forschungsauszeichnungen) und Folgeaktionen (für Informationstechnologien) zurückzuführen ist.

1997 wurden außerdem mehrere bemerkenswerte Meilensteine in der Entwicklung der EU-Forschungspolitik erreicht. Die Vorschläge der Kommission für das Fünfte FTE-Rahmenprogramm wurden im April 1997 vorgelegt, das eine bedeutende Abweichung von früheren Programmen in Richtung einer stärker strategisch orientierten, konzentrierten, integrierten Reihe von Aktivitäten repräsentiert, die auf eine weitere Verbesserung der Auswirkung der gemeinschaftlichen Finanzierung abzielen. Während des Jahres 1997 wurde ein Fortschritt bei den rechtlichen Verfahren der EU erzielt, und seither ist das Programm auf dem besten Wege, bis zum Ende des Jahres 1998 verabschiedet zu werden.

Des weiteren brachte der von den EU-Mitgliedstaaten im Juni 1997 vereinbarte Amsterdamer Vertrag einen Wechsel der Rechtsgrundlage für Forschung. Nach der Ratifizierung wird hierdurch die Erfordernis für einstimmig gefaßte Beschlüsse im Rat wegfallen, was die Entscheidungsfindung in diesem Forschungsbereich vereinfachen wird.

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