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Atlas der Caesiumkontaminierung in Europa

Nach dem Reaktorstörfall von Tschernobil von 1986 unterstützen die Einrichtungen der EU aktiv die Forschung auf dem Gebiet der Folgen dieses Störfalls aus der Sicht der verursachten Kontaminierung. Ein spezifisches Forschungsprogramm wurde von 1993 bis 1995 im Rahmen eines Abk...
Nach dem Reaktorstörfall von Tschernobil von 1986 unterstützen die Einrichtungen der EU aktiv die Forschung auf dem Gebiet der Folgen dieses Störfalls aus der Sicht der verursachten Kontaminierung. Ein spezifisches Forschungsprogramm wurde von 1993 bis 1995 im Rahmen eines Abkommens zwischen der Kommission und den zuständigen Ministerien in den Ländern Belarus, Rußland und der Ukraine durchgeführt.

Die finanzielle Unterstützung des Programms erfolgte aus einem vom Parlament genehmigten Sonderhaushalt, und insgesamt wurden hierbei 16 Forschungsprojekte realisiert. Im Rahmen eines dieser Projekte wurde ein umfassender Atlas über die Immission des gesamten, während dieses Störfalls in allen Gebieten Europas freigesetzten radioaktiven Materials angelegt.

Dieser Atlas ist jetzt erhältlich und enthält nachfolgende Informationen:

- Beschreibung und Reaktion auf den Störfall von Tschernobil;
- Die Immission von Caesium 137 in Europa;
- Die Immission von anderen Isotopen als Caesium 137;
- Die heutige radiologische Bedeutung der Tschernobil-Immissionen;
- Maßstäbliche einzelstaatliche und regionale Karten der Caesium 137-Immission;
- Maßstäbliche Ortskarten von Gebieten mit höheren und Höchstkonzentrationen von Caesium 137;
- Tägliche Wetterkarten für den Zeitraum vom 26. April bis 11. Mai 1986.

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