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Schätzung der Produktion von Biomasse auf niederer trophischer Meeresebene

Im Rahmen fortlaufender Bemühungen um eine bessere Bewirtschaftung von Ressourcen und eine nachhaltige Fischereiwirtschaft unterstützt die EU seit Jahren Forschungsarbeiten, die ein besseres Verständnis der Systeme der Fischereiressourcen des Meeres zum Ziel haben, insbesonderere durch die AKP-EU-Initiative zur Fischereiforschung. Signifikante Fortschritte sind bereits bei der Modellbildung für Biomasse und Überschuß auf einem höheren trophischen Niveau erzielt worden. Die niederen trophischen Meeresebenen und Hauptproduzenten sind bisher jedoch weniger beachtet worden.

Die Kommission sucht daher eine Organisation, die eine Studie zur globalen Schätzung der Primärproduktion im Meer, einschließlich der Möglichkeit einer Verfeinerung der Schätzung in ausgewählten regionalen Gebieten, anstellt. Die anzuwendende Methodik profitiert in hohem Maße von der neuesten Generation der satellitengestützten Fernerkundungsdaten sowie von biooptischen Daten. Der globale Aspekt genießt die höchste Priorität, und die Integration globaler Schätzungen in Ökosystemmodelle wird eine der Methoden darstellen, mit deren Hilfe die Verwertbarkeit der globalen Primärproduktion beurteilt wird.

Der Studienauftrag, der bis zum 31. Dezember 2000 abgeschlossen sein soll, umfaßt:

- die Entwicklung von Konzepten und einer Methodik für die Schätzung der globalen Primärproduktion;
- ein Protokoll für die Extrapolation von Lokalalgorithmen auf große Anwendungsbereiche in Gebieten, die einen Mangel an in-situ-Daten aufweisen;
- eine geeignete Validierung des Endprodukts;
- die Erstellung von Schätzungen zur Primärproduktion für spezifische Regionen und ihre Verbreitung auf CD-ROM in der breiten Öffentlichkeit;
- die Fähigkeit, Schätzungen zur Primärproduktion in Fisch-Datenbanken und Ökosystemmodelle wie EcoPath und EcoSim einfließen zu lassen.

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