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Europäische Kommissarin Cresson eröffnet internationales Symposium über Elektrofahrzeuge

Frau Edith Cresson, Mitglied der Europäischen Kommission zuständig für Forschung und Innovation, hielt die Eröffnungsrede auf der fünfzehnten internationalen Konferenz über Elektrofahrzeuge, die vom 29. bis 30. Oktober 1998 in Brüssel, Belgien, stattfand. Die Konferenz führte ...
Frau Edith Cresson, Mitglied der Europäischen Kommission zuständig für Forschung und Innovation, hielt die Eröffnungsrede auf der fünfzehnten internationalen Konferenz über Elektrofahrzeuge, die vom 29. bis 30. Oktober 1998 in Brüssel, Belgien, stattfand. Die Konferenz führte Spezialisten für Elektro- und Hybridfahrzeuge zusammen, um die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich kennenzulernen.

Ein wichtiger Aspekt der Konferenz war die Vorstellung der Ergebnisse des gemeinschaftlich unterstützten Projekts FEVER, das in diesem Jahr abgeschlossen wurde. Die Forschung wurde im Rahmen des spezifischen FTE-Programms auf Gebiet der nichtnuklearen Energie (JOULE-THERMIE) unterstützt und produzierte einen Prototyp eines Elektrofahrzeugs, das große Reichweiten mit Null Emissionen verbindet. Die Forschung hat die Steigerung der Brennstoffzellenleistung ermöglicht, und das nächste Stadium wird die kommerzielle Produktion eines Fahrzeugs dieser Art umfassen.

In ihrer Eröffnungsrede stellte die Europäische Kommissarin Cresson das bevorstehende Fünfte FTE-Rahmenprogramm vor und insbesondere die Leitaktion über "Die Stadt von morgen und kulturelles Erbe". Dies repräsentiert eine leicht modifizierte Richtung innerhalb der Forschungspolitik der Gemeinschaft und soll zur Lösung sozioökonomischer Probleme beitragen. Des weiteren wurden die Leitaktionen "Wirtschaftliche und effiziente Energie für ein wettbewerbsfähiges Europa" und "Landverkehr und Meerestechnologien" diskutiert, die ebenfalls zum Programm gehören werden.

Des weiteren wurden der potentielle Beitrag des Elektrofahrzeugs im Kontext der Gemeinschaftspolitik, wie z.B. innerhalb des Programms Auto-Öl, und die Verpflichtung zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Rahmen des Kyoto-Protokolls umrissen. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Notwendigkeit der Fortsetzung der Forschungsbemühungen unterstrichen, um das vollständige Potential der Elektrotechnologie zu nutzen. Außerdem wurde die besondere Bedeutung der Konferenz für die internationale Gemeinschaft aufgrund der Tatsache betont, daß eine internationale Anstrengung zur Lösung größerer Probleme wie globale Erwärmung erforderlich ist.

Die Europäische Kommissarin beendete ihre Rede, indem sie den potentiellen Beitrag unterstrich, den die Forschung im Bereich der neuen sauberen Kraftstoffe zum Fünfte FTE-Rahmenprogramm leisten wird, die sowohl in bezug auf Energie als auch Wettbewerbsfähigkeit wirksam sind. Sie forderte die Industrie auf, ihre Forschungsbedürfnisse zu koordinieren, um die Produktion wettbewerbsfähiger Güter sicherzustellen, die sowohl hinsichtlich der Kosten als auch der Leistung den Erfordernissen der Benutzer entsprechen.

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