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Das Internet und pharmazeutische Produkte

Im Rahmen eines Vortrags eines Vertreters der Europäischen Kommission (GD III) während der IFPMA-Konferenz in Genf am 6. Oktober 1968 wurde das Potential des Internets für die pharmazeutische Industrie dargelegt. Dieser Beitrag vermittelte eine Übersicht über die mögliche Beei...
Im Rahmen eines Vortrags eines Vertreters der Europäischen Kommission (GD III) während der IFPMA-Konferenz in Genf am 6. Oktober 1968 wurde das Potential des Internets für die pharmazeutische Industrie dargelegt. Dieser Beitrag vermittelte eine Übersicht über die mögliche Beeinflussung der Bereitstellung von Angaben über medizinische Produkte und die Lieferung solcher Produkte außerhalb der normalen, geregelten Distributionskanäle durch das Internet.

Die einschlägigen Rechtsbestimmungen für die Pharmaindustrie der EU hinsichtlich der Werbung und des Angebots medizinischer Produkte über das Internet wurden ebenfalls dokumentiert. Es folgten eine Einschätzung der Möglichkeiten für die Durchsetzung dieser Bestimmungen und eine Zusammenfassung über wichtige, verbundene , ebenfalls zu berücksichtigende Aspekte, wie z.B. der Datenschutz und die Rolle des Apothekers und des Arztes.

Insgesamt wurde geschlossen, daß das Internet Möglichkeiten zur Intensivierung der Kommunikation von Menschen untereinander und den Geschäftsverkehr bietet. Insbesondere auf dem pharmazeutischen Sektor wiegen die potentiellen Vorteile der Befähigung des Verbrauchers durch früher nicht verfügbare Informationen die Nachteile auf. Außerdem wurde geschlossen, daß die Durchsetzung von einzelstaatlichen Vorschriften gewährleisten dürfte, daß der erforderliche Grad von Verbraucherschutz und Fairneß im Handel erhalten bleiben.%Zur Realisierung des vollen Potentials der neuen Informationsgesellschaft aus der Sicht der Arbeitsplatzbeschaffung, des Wirtschaftswachstums und der Verbesserung der Dienstleistungen ist zu empfehlen, daß die regelnden Organe die gegenwärtigen Rechtsbestimmungen und Strategien prüfen und aktualisieren, und daß die Industrie, der Großhandel und Fachkräfte des Gesundheitssektors ihr Verhalten an die neuen Umstände anpassen.

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