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Robert Verrue: Herausforderungen an die europäische Multimediaindustrie

Die Konferenz INFO2000 für Multimediafirmen hat am Wochenende die Erfolge des Programms INFO2000 der Europäischen Kommission sowie die künftigen Herausforderungen an Europas Industrie in diesem Sektor herausgestellt.

In einer Ansprache anläßlich der Konferenz in Österreich sa...
Die Konferenz INFO2000 für Multimediafirmen hat am Wochenende die Erfolge des Programms INFO2000 der Europäischen Kommission sowie die künftigen Herausforderungen an Europas Industrie in diesem Sektor herausgestellt.

In einer Ansprache anläßlich der Konferenz in Österreich sagte Robert Verrue, Generaldirektor von GD XIII, daß das zentrale Thema darin bestünde, wie sich in der Zukunft am besten auf den Aktivitäten des Programms INFO2000 aufbauen ließe. Er befaßte sich insbesondere mit drei Themen: Zunächst einmal mit der spezifisch europäischen Perspektive der Informationsgesellschaft und den Rollen, die dem öffentlichen und privaten Sektor in dieser Hinsicht zukommen. Zweitens mit der Einstellung der Europäischen Union zu den Multimedia-Material-Branchen in den kommenden Jahren. Und drittens mit der Rolle der Europäischen Kommission, unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der Netzwerkentwicklungen und der Notwendigkeit, einen globalen Ansatz zu verfolgen.

Multimedia-Material spielt seiner Ansicht nach eine ausschlaggebende Rolle in der Informationsgesellschaft. Die EU verfolgt eine kohärente Politik in Bezug auf die Visionsentwicklung, das Regelwerk und das zum Experimentieren erforderliche Instrumentarium. Europa ist wohl in der Erstellung herkömmlichen Materials zweifellos stark, hinkt jedoch im Hinblick auf die innovativen Bereiche nach. Es sind unbedingt Aktionen seitens der EU erforderlich, Risikokapital flüssig zu machen, Informationen im öffentlichen Sektor zugänglich zu machen, sprachliche Probleme zu lösen und den globalen Rahmen zu unterstützen.

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