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Europäische Investitionsbank unterstützt KMU in Frankreich

Zur Stärkung der Kapitalbasis innovativer kleiner und mittelgroßer Unternehmen in Frankreich ist die Europäische Investitionsbank (EIB) im Begriff, einen neuen Fonds mit Hilfe von Risikokapital in Höhe von FF 300 Mio. (ECU 45 Mio.) einzurichten.

Gemäß dem in Paris am 4. Dezem...
Zur Stärkung der Kapitalbasis innovativer kleiner und mittelgroßer Unternehmen in Frankreich ist die Europäische Investitionsbank (EIB) im Begriff, einen neuen Fonds mit Hilfe von Risikokapital in Höhe von FF 300 Mio. (ECU 45 Mio.) einzurichten.

Gemäß dem in Paris am 4. Dezember 1998 unterzeichneten Abkommen wird die Verwaltung des Fonds einem amtierenden Fondsmanager der Caisse des Dépôts et Consignations anvertraut.

Die EIB Finanzierung dient zur Ergänzung des Fonds Public pour le Capital-Risque, der in jüngster Vergangenheit von der französischen Regierung eingerichtet wurde. Damit wird bezweckt, Privatinvestoren im Risikokapitalmarkt durch Verstärkung ihrer Finanzierungskapazität zusätzliche Anteilmöglichkeiten zu verschaffen.

Durch diese Aktion der EIB wird Kapital aus dem öffentlichen und Privatsektor in Risikokapitalfonds zusammengeführt, die größtenteils Privatanteile beinhalten. Diese Fonds werden von erfahrenen Fachleuten verwaltet und gemäß den Normen und üblichen Rentabilitätsansprüchen bedeutender Investoren investiert.

Die gemeinsame Initiative soll dabei helfen, den in Frankreich verfügbaren Fundus an Risikokapital durch Beteiligung an innovativen oder Hi-Tech-KMU zu erhöhen.

Diese Aktion der EIB erfolgt im Rahmen des Amsterdamer Sonderaktionsprogramms, das die Förderung von Wachstum und Beschäftigung in Europa bezweckt.

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  • Frankreich
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